"Ein Banküberfall mit Folgen"

EPILOG:
Los Angeles die Stadt in der Träume wahr werden können. Hier leben drei Frauen die nicht unterschiedlicher sein könnten. Aber auch einige Gemeinsamkeiten haben. Da haben wir Nora, eine junge Ärztin die in ihren Beruf auflebt. Nora ist 1,65 m groß. Hat lange braun-blondes Haar und ist sehr sportlich. Sie ist taff und lässt sich von niemanden etwas sagen. Für ihre Patienten und Freunde hat sie immer ein offenes Ohr, und versucht so gut sie kann zu helfen. Dann gibt es da Michelle, eine junge Anwältin. Michelle ist 1,83 m groß. Hat kurzes braunes Haar und grüne Augen. Sie setzt sich für die unschuldigen ein und ist in ihren Freundeskreis, sehr beliebt. Seid einiger Zeit ist sie mit einem Polizisten liiert. Last but not liest, gibt es noch Angela. Eine Junge Frau die 1,63 m groß ist und schwarzes schulterlanges Haar hat. Angela ist verheiratet und arbeitete nebenbei im Supermarkt. Sie hat einen Mechaniker geheiratet, den sie auf der High-School kennengelernt hat. Als sie damals heiratete, was sie so sehr in ihren Mann verliebt. Aber das Blatt hatte sich kurz nach der Hochzeit geändert und jetzt hasst Angela ihren Mann. Sie hat solche Angst vor ihm. Das sie sich nicht traut ihn zu verlassen. Keiner der Frauen weiß von den anderen. Erst ein Zufall führt die drei zusammen und alles wird sich ändern. Ihr Leben, das sie vorher hatte, wird nach diesen Zusammenreffen, nie mehr so sein, wie es mal war.
Mit voller Wucht, warf Nora die Haustür zu, nachdem sie zu Hause angekommen war. Sie war so wütend, das sie einiges in der Wohnung herum warf, was sie in die Finger bekam. Hier und da flogen einige Dinge, an die Wand oder zu Boden. Oder landeten an der Tür. Erst als sie nicht mehr konnte, sank sie zu Boden und fing an zu weinen. Vor ihren Augen, ließ sie die letzten Stunden ablaufen.
Der Tag hatte so schön für sie begonnen. Mit einem lächeln fuhr sie zur CHP. Wo sie ihren Freund Bruce Nelson, besuchen wollte. Doch kaum hatte sie das Revier betreten, da sah sie ihn, mit der neuen Kollegin Dana. Seid Dana zur CHP gewechselt war, hing sie förmig an Bruce. Ihm machte das nichts aus. Aber Nora, denn sie wurde vor Eifersucht, fast verrückt. Wegen Dana kam es zwischen ihr und Bruce, immer wieder zum Streit. Genau wie auch heute. Vor Wut warf Nora Bruce irgendwas an die Kopf und ließ ihn das einfach stehen.
Jetzt saß sie auf dem Boden und weinte. So viel wie heute, hatte sie noch nie geweint. Und es dauerte lange, bis sie sich wieder beruhigt hatte. Schuldgefühlte plagten sie , und sie dachte daran zu telefonieren. Am Ende entschied sie sich doch dagegen. Stand auf und verschwand ins Bad. Wo sie sich ein langes Bad genehmigte. Als sie damit fertig war, ging sie schlafen.
Einige Meter weiter saß eine ungeduldige Michelle auf dem Rand er Badewanne und schaute immer wieder auf die Uhr. Ihr Herz raste wie verrückt und sie war so nervös. Nicht weit von ihr stand ein Gestand, den sie keinen Moment aus den Augen ließ. Ihre Hände zitterten und sie hatte große Mühe, sich zusammen zu reizen.
Plötzlich klingelte es an ihrer Tür. Vor schreck, sprang Michelle auf und fing kurz an zu schreien. Sie brauchte einen Moment, um sich wieder zu fangen. Sie ging schnell zu Tür. Die sie sofort öffnete.
Vor ihr stand ihr Freund Jon Baker. Der sie sofort anlächelte, als er sie sah. „Hallo Mein Schatz. Ich weiß, ich bin zu spät. Aber ich wurde aufgehalten. Du hast mein Wort darauf, dass so was nie wieder vorkam“, sagte dieser und gab Michelle einen Kuss. Hinter her drängelte er sich an ihr vorbei und betrat die Wohnung. „Hör zu Jon, mir geht es heute nicht so gut“, sagte Michelle dann. Weiter kam sie nicht, weil Jon ihr ins Wort fiel. „Vergiss nicht was du sagen wolltest. Ich bin gleich wieder da“, antwortete er und schon sah Michelle ihn ins Bad verschwinden.
Es dauerte nicht lange und Jon war wieder da. Aber er war nicht alleine. In seiner Hand hielt einen Gegenstand. Den er wie verrückt anstarrte. „Bist du etwa schwanger?“, fragte er Michelle und hielt ihr einen Schwangerschaftstest hin. Als Michelle das sah, bekam sie erst mal einen riesen Schreck. Hatte sie doch so gehofft, das erst mal für sich zu behalten. Umso enttäuschter war sie jetzt. „Ich weiß es noch nicht. Das Ergebnis stand noch nicht fest, als du geklingelt hast“, antwortete sie schließlich. Sie ging dann zu Jon hin und nahm ihn dem Test ab. „Laut dem Test, bist du schwanger“, kam auf einmal aus Jons Mund. Als Michelle das hörte, lief sie kreidebleich an. Sie hatte das Gefühl, die Beine würden ihr versagen. Deswegen wollte sie sich schnell hinsetzten. Kam aber nicht dazu, da Jon sie in die Arme nahm. „Hey das ist doch super. Ich wollte schon immer ein Baby haben. Du machst mich damit sehr glücklich“, teilte ihr Jon dann mit und küsste Michelle. Dass sie ein Baby bekam, machte ihn sehr glücklich und stolz. Michelle hatte gar keine Chance was zu sagen. Und sie hielt sich auch zurück. Denn sie wollte Jon nicht enttäuschen. Als er sie ansah, lächelte Michelle schnell.
Angela stand in der Küche und war dabei essen zu machen. Mittendrin tauchte ihr Mann Dan auf. „Hallo. Du kommst aber früh. Das Essen ist erst in ein paar Minuten fertig“, sagte sie dann. Ihre Stimme zitterte dabei, denn sie wusste, was gleich passieren würde. Ihr Mann hasste es, wenn er nicht das bekam, was er wollte. Und dann wurde er gemein zu ihr. „Ich möchte nur einmal erleben, dass du das Essen fertig, hast, wenn ich nach Haue komme. Ist das denn zu viel verlangt?“, sagte er laut. Angela schüttelte schnell mit dem Kopf. „Ich musste heute länger im Supermarkt arbeiten“, antwortete sie ängstlich. „Komm mir nicht schon wieder mit der Ausrede. Denn ganzen Tag schufte ich mich ab, damit du was zu essen hast. Also kann ich ja von dir wohl etwas Gegenleistung erwarten. Ich habe Hunger, also bringe mir das essen“, rief er laut. Der Unterton in seiner Stimme, machte Angela noch mehr Angst, als sie schon hatte. Sie sah dann wie Dan ins Wohnzimmer verschwand. Um ihn nicht noch mehr wütender zu machen, beeilte Angela sich mit dem Essen.
Das Essen stand kaum auf dem Tisch, da fiel Angela auf,  wie ihr Mann sie böse ansah. Sie wusste nicht was das zu bedeuten hatte, und wollte danach fragen. Doch er kam ihr zuvor und schrie schon los „Und wo bleibt mein Bier? Soll ich mir das auch selbst holen? Du bist zu nichts zu gebrauchen“. Vor Scheck zuckte sie zusammen und lief schnell los, um das Bier zu holen.
„Bitte verzeihe mir. Es kommt nicht wieder vor“, sagte sie nachdem sie Dan sein Bier hingestellt hatte. „Wie oft habe ich das schon gehört? Du bist zu nichts zu gebrauchen. Gehe mir aus dem Augen“, antwortete er und nahm dann einen kräftigen Schluck von dem Bier.
Um ihn nicht noch wütender zu machen, ging Angela schnell in die Küche. Wo sie mit dem aufräumen anfing. Dabei versuchte sie keinen Krach zu machen. Denn sie wusste, das Dan wütend werden würde, wenn man ihm bei Fernsehen stören würde.
Als sie mit der Küche fertig war, ging sie zurück zu ihren Mann. „Kann ich irgendwas noch was für dich Tun? Hat es dir geschmeckt?“, fragte sie ihn. „Das nennst du essen? Selbst die Schweine haben besseres Essen, als ich“, antwortete er laut und warf ihr den Teller hin. Sofort zuckte Angela vor Angst zusammen. Hatte sie doch so gehofft, einmal von Dan gelobt zu werden. Sie hatte sich solche Mühe mit dem Essen gegeben und war kurz vorm weinen. Um Dan nicht noch wütender zu machen. Kniete sie sich schnell hin, hob den Teller und das Besteck auf und verschwand danach.
In der Küche angekommen, ließ sie ihre Tränen freien lauf. Achtete aber darauf, das Dan nichts mitbekam. Sie wusch das restliche Geschirr ab und machte sich dann fürs Bett fertig.
Beim duschen beeilte sie sich und schlüpfte hinter her in ihr Nachthemd. Als sie im Bett lag, zog sie die Decke über sich und versuchte sich klein zu machen.
Das einschlafen gelang ihr heute mal wieder nicht. Zu viel ging ihr im Kopf herum. Der Tag und das Leben zu Hause, wollten sie nicht loslassen.
Plötzlich hörte sie wie Dan ins Schlafzimmer kam. Worauf Angela sich schnell schlafend stellte. Sie hasste es, wenn Dan sie berührte und sie ekelte sich davor. Doch kaum lag Dan neben ihr im Bett, da fühlte sie auch schon seine Hand an ihren Körper. Ehe sie was dagegen unternehmen konnte, lag er auf ihr. Jetzt gab es für Angela kein zurück mehr. Daher meldete sie sich zu Wort und sagte „Bitte nicht. Mir geht es heute nicht so gut“. „Du wirst tun was ich sage“, bekam sie gleich von Dan zu hören. Und schon versuchte er sie zu küssen. Der Alkoholgeruch aus seinem Mund, ließ Angela übel werden. Und sie drehte schnell den Kopf zur Seite. Was Dan sich jedoch nicht gefallen ließ. Er packte sie am Kinn und drehte sie sich zu um. Da er ihr überlegen war, ließ Angela ihn gewähren und alles andere was danach kam. Sie schrie innerlich und unterdrückte das Weinen.
Als es endlich vorbei war, kroch Angela an den Rand des Bettes und zog ihr Nachthemd wieder herunter. Sie hörte kur darauf  wie Dan neben ihr schnarchte und das war ihr ganz recht so.  

Nora verschwand gleich in ihr Büro als sie am nächsten tag ins Krankenhaus kam. Vor ihr lag ein Stapel Akten, der unbedingt bearbeitet werden musste. Sie machte sich gleich an die Arbeit. Kurz darauf tauchte ihre Kollegin Samantha auf. „Hier steckst du. Ich suche dich schon überall“, sagte sie. „Ich bin beschäftigt“, antwortete Nora mit Unterton. Weswegen Sam sie mit großen Augen ansah. „Was ist denn mit dir los? So schlecht gelaunt, habe ich dich ja noch nie gesehen“, kam es dann von Sam. „Ich will nicht darüber reden“, antwortete Nora und schieb an ihren Bericht weiter. „Was hat Bruce dieses mal angestellt?“, wurde sie gefragt. „Er lebt“, antwortete sie. „Oh man das hört sich nicht gut an“, erwiderte Sam nur. „Der typ kann mich mal“, sagte Nora darauf. „Was ist passiert?“, hackte Sam nach. Sie war neugierig und hoffte, das Nora ihr schweigen brach und sie in Kenntnis setzte. Und das passierte auch. „Er hat wieder mit dieser Dana zusammengehockt. Als ich die beiden sah, hatte sie den Arm um ihn gelegt. Ich habe ihn deswegen rund gemacht. Und weißt du was er dazu gesagt hat? Ich wäre eifersüchtig. Er macht mich im Moment sehr wütend“. „Ja sag mal hat der sie noch alle? Jede Frau würde sich aufregen, wenn sie ihren Mann umarmend mit einer anderen Frau vorfinden würde. Der Kerl tut dir nur noch weh“, meinte Sam dazu. „Ich weiß einfach nicht mehr weiter“, sagte Nora verzweifelt. „Vielleicht solltest du das ganze beenden, bevor du seinetwegen, noch zu Grunde gehst“. Als Nora das hörte, sah sie Sam verwirrt an. „Ich soll Schluss machen? Aber ich liebe ihn“. „Er hat deine Liebe gar nicht verdient. Sonst würde er doch merken, was er die alles antut. Nora andere Mütter haben auch schöne Söhne. Suche dir doch jemanden, der zu dir passt. Und der dich nicht immer wieder verletzt“. Sams harte worte, machten Nora sprachlos.
Michelle hatte gerade die Augen aufgeschlagen, das erblickte sie Jon neben sich. Er war schon wach und sah sie einfach nur an. Bis er sich zu Wort meldete in dem er sagte „Guten Morgen meine Süße“. Danach beugte er sich zu ihr rüber und gab ihr einen langen Kuss. „Morgen“, antwortete sie hinter her. „Was hältst du davon, wenn wir zwei heiraten?“, fragte er sie auf einmal. Von einem Moment zum anderen wurden Michelles Augen immer größer. Ihr fehlten doch glatt die Worte, als sie das von Jon gefragt wurde. Nachdem sie sich wieder gefangen hatte, antwortete sie „also“. Weiter kam sie nicht, denn schon fiel Jon ihr ins Wort. „Du wirst das nicht bereuen“, mit diesen Worten, zog er sie an sich heran und küsste sie wieder. Als der Kuss beendet war, hielt er Michelle einen Ring hin. Aber nur für einen Augenblick. Denn kurz darauf steckte er ihr den Ring an dem Finger und küsste sie wieder.
Angela wartete solange, bis Dan tief und fest schlief. Still und leise schlich sie sich aus dem Bett und ging duschen. Wie verrückt schrubbte sie ihre Haut. Um den Geruch ihren Mannes wegzubekommen. Plötzlich sank sie zu Boden, zog ihre Beine an ihren Körper und brach wieder in Tränen aus. Es dauerte lange bis sie sich wieder beruhigt hatte.
Nachdem duschen zog sie sich neue Sachen an und schlief auf der Couch. Sie konnte unmöglich neben Dan im Bett liegen. Ihr würde nur wieder schlecht werden. Also schlief sie wie jede Nacht auf der Couch.
 Jeden Morgen, wurde sie mit dem Sonnenaufgang wach. Das erste was sie tat, war in die Küche zu gehen. Und Dan Frühstück zu machen. Auch hier beeilte sie sich wieder. Gerade als sie den Kaffee aufgesetzt hatte, wurde sie am Arm gepackt und herum gedreht. Dann blickte sie Dan in die Augen. Angela fing sofort an zu zittern, als sie sah, dass er wütend war. „Wo warst du die Nacht? Und wage es ja nicht mich anzulügen“, schrie er sie an. „Ich war hier“, antwortete Angela zittern. „Du lügst“, brüllte Dan und schlug Angela dann ins Gesicht. So hart, das sie zu Boden fiel. Jetzt bekam es Angela noch mehr mit der Angst zu tun. Sie wusste, das Dan unberechenbar in diesen Zustand sein konnte. „Mit welchen Kerl, betrügst du mich?“, schrie er wieder. Mit einmal mal, packte er sie an den Haaren und zog ihren Kopf nach hinten. So dass Angela vor Schmerzen aufschrie. „Ich betrüge dich nicht. Ich war hier“, antwortete sie unter Tränen. Dan tat ihr sehr weh. „Nein warst du nicht, ich weiß, dass du nicht im Bett geschlafen hast“, brüllte er nur und schlug ihr dann volle Wucht ins Gesicht. Wieder schrie Angela vor Schmerzen auf. Sie hatte furchtbare Angst, vor ihren Mann. „Ich habe auf der Couch geschlafen. Ich würde dich doch nie betrügen“, versuchte sie ihn unter Tränen zu sagen. „Und ich glaube dir kein Wort. Du bist zu nichts zu gebrauchen. Nicht mal ein Kind kannst du mir schenken. Du machst mich krank“, waren Dans Worte, bevor er wieder Angela einschlug.
Erst nach ein paar Minuten ließ er von ihr ab und ging davon.
Zitternd und weinend lag Angela am Boden. Sie konnte sich kaum bewegen, solche Schmerzen hatte sie. Als es ihr ein wenig besser ging, stand sie langsam auf. Ging ins Schlafzimmer und holte dort eine Tasche unter dem Bett hervor. In der sie einige Sachen packte.
Dreißig Minuten später verließ sie mit einer Sonnenbrille die Wohnung.
Nora brauchte eine Pause und setzte sich mit einem Kaffee in die Cafeteria. Ein Kollege leistete ihr dabei Gesellschaft. Und munterte sie mit ein paar Witze auf. Vom vielen lachen, tat ihr schon der Bauch weh. Und sie legte unbemerkt, ihre Hand, auf die Hand ihres Kollegen.
„Kannst du mir mal sagen, was du da tust?“, fragte sie plötzlich jemand. Sofort verstummte Noras Lachen. Sie drehte sich dann zur Seite um und erblickte Bruce. Ihr Kollege fühlte sich bei Bruce Anblick nicht so gut. Und ergriff schnell die Flucht. „Ich gehe mal“, sagte er nur und war dann weg. „Wie konntest du den Kerl nur anfassen?“, fragte Bruce sie. Man musste nicht blind sein, um zu sehen, dass er sauer war. „Das sagt der richtige“, antwortete sie und stand auf. „Was willst du eigentlich hier, ha? Ich staune, das deine kleine Freundin dich gehen lassen hat“. „Sie ist nicht meine Freundin. Wie oft muss ich dir, das denn noch sagen? Oh ich verstehe, du wolltest es mir heimzahlen“, sagte Bruce etwas gereizt. Nora sah ihn sauer an und meinte nur „du spinnst ja, Wir haben nur geredet“. „Du hast ihn angefasst“, sagte Bruce wütend. „Und du lässt dich, von ihr umarmen. Na wie fühlt sich das an? Nicht gut, oder? Das Gefühl was du jetzt hast, erlebe ich seid Wochen. Wenn du wie die Klette an ihr hängst. Ich habe es so satt, gegen die Wand zu reden. Du willst doch gar nicht mehr mit mir zusammen sein. Bitte du kannst zu ihr gehen. Ich werde dich nicht davon abhalten. Jetzt hast du endlich deine Freiheit wieder. Und musst dich nicht schuldig fühlen, wenn du mit ihr schläfst“. Bruce war geschockt, als er das hörte. „Sie ist nur eine Kollegin, mehr nicht. Und ich will auch nichts von ihr. Ich bin mit dir zusammen, weil dich liebe und weil ich das möchte“, machte er Nora hinter her klar. „Liebe?  Weißt du überhaupt, was das ist? Das glaube ich nicht. Denn wenn man jemanden liebt, dann tut man ihn nicht so weh. Ich werde es nicht länger zulassen, dass ich wegen dir leiden muss“, sagte sie darauf. „Worauf willst du hinaus?“, fragte er sie verwirrt. „Ich kann nicht mit jemanden zusammen sein, der keinen Respekt vor mir oder meinen Gefühlen hat. Diese ständigen Streitereien, zerren an meinen Nerven. Und in meinen Job, kann ich mir das nicht erlauben. Dafür steht viel zu viel auf dem Spiel“, antwortete Nora. „Du willst Schluss machen?“, fragte Bruce sie. „Sei doch mal ehrlich, du willst doch gar nicht mehr mit mir zusammen sein“, antwortete Nora. „Das ist nicht wahr. Sie ist nur meinen Kollegin, mehr nicht. Das musst du mir glauben. Du bist mein Fels in der Brandung.  Zu dir kann ich immer kommen, wenn es mir nicht gut geht. Du munterst mich auf. bei dir fühle ich mich geborgen. Wenn du nicht bei mir bist, fühle ich mich so leer. Für dich würde ich bis ans ende der Welt gehen. Du bist mir das wichtigste“, sagte er. „Ich bin dir am wichtigsten? Komisch, davon habe ich gestern Abend nichts gesehen, als wir unser 2 jähriges hatten. Ich brauche ne Auszeit von dir. Bevor ich noch was tue, was unverzeihlich ist. Du denkst über das nach, was dir wichtig ist. Und ich tue das gleiche“, antwortete Nora. „Ich will keine Pause. Und das mit dem Jahrestag, tut mir leid. Ich habe ihn total vergessen“, erwiderte Bruce. „Ohne die Pause, sehe ich keine guten Zeiten, für diese Beziehung. Wir stecken fest und kommen da auch nicht raus. Solange du nicht siehst, das sie dich haben will. Stecken wir fest. Und ich habe nicht vor, das länger zu dulden. Bitte lass mich in Ruhe“, sagte Nora und ließ Bruce dann einfach stehen. Sie wollte nur weg von ihm und das so schnell wie möglich. An ihren Worten hatte Bruce ganz schön zu knabbern. Traurig ging er davon.
„Lass uns essen gehen“, sagte Jon. Michelle hatte ihn eben zur Tür gebracht. Anstatt zu antworten, nickte sie nur. „Toll ich hole dich dann um sieben ab“, antwortete er, gab ihr ein Kuss und ging. Als er weg war musste Michelle sich erst mal hinsetzen. Sie hob, dann ihre Hand und betrachtete den Ring an ihrem Finger. Aber nur solange, bis sie anfing zu weinen. Sie schlug die Hände vors Gesicht und schüttelte ab und zu den Kopf. Nachdem sie sich wieder gefangen hatte, stand sie auf und verschwand ins Bad. Wo sie eine lange warme Dusche nahm. Hinter her zog sie sich an, schnappte sich dann ihre Handtasche, und verließ, die Wohnung.
Ihr Weg führte sie in die Stadt.
12 Uhr 30
Als Nora die Bank betrat, musste sie immer noch an Bruce und ihr Gespräch mit ihm, denken. Es war so als wollte ihr beides nicht aus dem Kopf gehen. Und das nagte ganz schön an ihr. Vor ihr standen ein paar Leute. Die ebenfalls an den Schalter wollten. Daher reihte Nora sich hinter ihnen ein und wartete darauf, ranzukommen. Sie griff nach ihre Handtasche und wühlte darin herum, als sie plötzlich mit jemanden zusammen stieß. „Bitte verzeihen sie mir“, sagte Nora gleich, nachdem sie aufgeschaut hatte. Um zu sehen, mit wem sie da zusammengestoßen war. „Ist ja nichts passiert“, antwortete die Frau. „Warten sie schon lange?“, fragte Nora die Frau dann. „Nein ich bin auch gerade erst gekommen“, antwortete sie. Je länger Nora die Frau betrachtete, umso mehr hatte sie das Gefühl, das sie große Probleme hatte. „Haben sie geweint?“, fragte sie schließlich und deutete dabei auf die Augen, der Frau. „Oh nein, mir ist nur was ins Auge gekommen. Ist bestimmt nur eine Allergie“, antwortete diese. „Ich bin Ärztin und könnte mir das mal ansehen. Oh verzeihen sie, ich bin Nora“. Und schon reichte sie dieser Frau die Hand. „Michelle“, antwortete diese, während sie Noras Hand kurz schüttelte. „Sind sie für eine Ärztin nicht zu jung?“, fragte Michelle sie auf einmal. „Das höre ich öfters. Ich habe mein Abschluss schon mit 14 Jahre gemacht“, antwortete Nora. Als Michelle das hörte, sah sie Nora erstaunt an. „Wow, beeindruckend“, sagte sie. „Danke schön“, antwortete Nora.
Eine Frau tauchte hinter Nora auf. Die plötzlich ihre Tasche fallen ließ. Einige Sachen die drin waren, fielen heraus. Sofort bückte sich die Frau um die Sachen aufzulesen. Nora und Michelle halfen ihr sofort, als sie das kleine Dilemma sahen. Ihnen entging dabei nicht, dass die Frau zitterte. „Geht’s ihnen gut?“, fragte Nora sie schließlich. „Ja, ja ich bin nur etwas tollpatschig. Danke fürs aufheben“, antwortete die Frau und stand wieder zusammen mit Michelle und Nora auf. Sie bekam dann die Dinge zurück, die Michelle und Nora aufgesammelt hatten. „Danke“, sagte sie dann. „Haben wir gerne gemacht“, meinte Michelle nur, und sah dann zu Nora. Den beiden war nicht entgangen, dass die Frau hier drin eine Sonnenbrille trug. Und das verwirrte sie ein wenig. Natürlich entging der Frau, der Blick, der beiden nicht. Daher meldete sie sich schnell zu Wort. „Meine Augen sind sehr empfindlich. Ich habe Migräne“. „Sie sollten sich dann eine andere Sonnenbrille besorgen. Die sie aufhaben, schütz leider nicht ihre Augen. Diesen Fehler machen viele Leute. Am besten sie lassen sich eine vom Augenarzt verschreiben“, schlug Nora der Frau vor. „Das mache ich. Vielen Dank“, antwortete diese. „Habe ich gerne gemacht. Geht es ihnen wirklich gut?“, hackte Nora besorgt nach. Das zittern der Frau, machte ihr Sorgen. „Ja ich hatte nur einen schweren Vormittag“, antwortete die Frau schnell. „Wer hat den nicht? Das ist Nora und ich bin Michelle“, mischte diese sich ein. Dabei zeigte sie kurz auf Nora. „Angela“ stellte sich die Frau mit der Sonnenbrille vor. „Hallo“, sagte Nora.
Plötzlich flog die Tür der Bank auf. Drei maskierte Männer tauchten wie aus dem nichts aus und schossen in die Decke. Danach brüllten sie ganz laut „Das ist ein Überfall. Alle auf dem Boden, sonst bekommt ihr ne Kugel ab“.
Angela, Michelle und Nora zuckten vor Schreck zusammen. Genau wie die anderen Leute in der Bank. Als sie die Schüsse hörten, gingen sie sofort zu Boden. Hier und dort wurde geschrien. Und dann war es toten still in der Bank. Niemand wagte es hochsehen. Zu groß war die Angst, vor den Bankräubern. Nora  die zwischen Michelle und Angela lag, konnte spüren, dass die beiden große Angst hatten. Denn sie zitterten. Um sie etwas zu beruhigen, legte sie ihre Hände auf die von Michelle und Angela. Hinter her flüsterte sie den beiden zu „bleibt ganz ruhig und bewegt euch nicht“. Ihre Worte schienen etwas zu helfen. Beide Frauen wurden etwas ruhiger. Als Nora ihren Kopf etwas zu Angela drehte, konnte sie ihren Augen sehen. Und da erblickte sie das blaue Auge. Sie fragte sich, wie Angela wohl dazu gekommen war. Konnte aber nicht weiter darüber nachdenken, weil einer der Bankräuber auf sie zu kam. Sofort richtete Nora den Blick nach unten zur Erde. Kurz darauf spürte sie etwas an ihren Kopf. Und schon ertönte eine Stimme. „Los aufstehen, aber dalli, dalli“. Um den Mann nicht zu verärgert, tat Nora das, was man ihr befohlen hatte. „Die anderen beiden auch“, fügte der Mann noch hinzu und deutete dabei auf Michelle und Angela. „Okay, Okay“, antwortete Nora schnell und half dann den beiden Frauen hoch. Jetzt bedrohte der Mann die drei dann mit seiner Waffe. „Ab mit euch in den Tresor“, verlangte dieser auf einmal von ihnen. Um ihn nicht zu reizen, griff Nora sich schnell die Hände von Angela und Michelle und ging mit ihren zum Tresor. Der Mann folgte ihnen. Auf den Weg dorthin, mussten die drei Frauen an den anderen Geiseln vorbei. Die immer noch auf dem Boden lagen. Um sie nicht zu treten, gingen sie an ihren vorbei. Was die anderen Bankräuber machten, konnten die drei nicht sehen. Sie wagten es auch nicht, nach ihnen zu schauen.

Im Tresor angekommen, warf der Mann den drei Frauen Taschen zu. „Los packt sie voll und beeilt euch. Oder es wird euch leid tun“. Dabei fuchtelte er mit seiner Waffe herum. Vor Angst taten Michelle, Angela und Nora das, was der Mann ihnen aufgetragen hatte. Und packten das Geld in die Taschen. Sowie Angela auch Michelle hatten Probleme beim einpacken. Ihre Hände zitterten und sie konnten sich einfach nicht beruhigen. Daher half ihnen Nora schnell. Als die Taschen voll waren, gab Nora sie dem Mann. Der sie ihr regelrecht aus den Händen riss. Kaum hatte er die Taschen in der Hand, da grinste er die drei Frauen auf einmal so hinterhältig an. Weder die eine noch die andere konnte das deuten. Bis der Mann sich umdrehte, den Raum verließ und die Tresortür zumachte. Jetzt saßen Angela, Michelle und Nora fest. Alle drei Frauen rannten sofort zur Tür. Hauten dagegen und riefen „lassen sie uns hier raus“. „Bitte machen sie die Tür auf, ich bin doch schwanger“, fügte Michelle noch hinzu. Doch die Tür blieb verschlossen. So saßen sie im Tresorraum fest. „Wir werden hier drin sterben“, sagte Angela auf einmal und geriet in Panik. Genau wie Michelle. „Hör zu ihr zwei. Wir werden hier wieder rauskommen. Das wichtigste ist jetzt, dass wir die Nerven behalten“, versuchte Nora die beiden zu beruhigen. Sie selbst stand auch vor einer Panikattacke. Aber als sie sah, wie verzweifelt Michelle und Angela waren, riss sie sich zusammen. Dann wendete sie sich an Michelle. „Du musst dich beruhigen. Denke an das Baby“. Sie redet noch ein bisschen auf beide ein. Bis diese ruhiger wurden.
Angela suchte sich dann eine Ecke, in der sie sich hinsetzte. Nora tauchte neben ihr auf und sah sie an. „Es geht mir gut“, sagte Angela, als sie den besorgten Blick sah. „Ich habe das blaue Augen gesehen“, teilte Nora ihr mit. Worauf Angela wieder nervös wurde. „Ich bin manchmal so tollpatschig“, behauptete sie darauf. „Als Ärztin kenne ich mich mit solchen Verletzungen aus. Und ich weiß, dass man dich geschlagen hat“, sagte Nora und sah sie wieder fragend an. „Das ist nicht wahr. Sie wissen nichts von mir. Also lassen sie die Behauptung“, mit diesen Worten stand Angela auf und suchte sich einen anderen Platz. Nora sah ihr kurz nach und ging hinter her rüber zu Michelle. Die sich auch hingesetzt hatte.
„Geht’s ihnen gut?“, fragte sie Michelle. „Was ist wenn wir hier nicht rauskommen?“, fragte diese zurück. „Das werden wir. Wie weit sind sie denn?“, wollte Nora dann wissen. „In der vierten Woche“, antwortete Michelle. „Das ist ja noch am Anfang. Du bist bestimmt sehr glücklich. Oh entschuldige, ich wollte natürlich sie sagen“. „Ist schon okay. Bleiben wir beim du. Ich wollte schon immer ein Baby“. „Was sagt dein Mann dazu?“, wollte  Nora dann wissen. „Ich bin nicht verheiratet“, antwortete Michelle. „Upps“, erwiderte Nora. Ihr war das ganze etwas peinlich. „Schon okay, ich bin verlobt“, sagte Michelle zu ihr. „Na dann meinen Glückwunsch. Er freut sich bestimmt, auf das Baby“. „Ja! Jon ist ganz aus dem Häuschen. Oh mein Gott, er wird sich bestimmt Sorgen machen, wenn er nichts von mir hört“, antwortete Michelle etwas panisch. „Jemand wird ihm bestimmt Bescheid geben. Ich bin mir sicher, die Polizei weiß schon, was hier los ist“, versuchte Nora sie zu beruhigen. „Jon ist bei der Polizei. Er arbeitet bei der CHP als Captain“. Nora sah sie daraufhin erstaunt an. „Cap. Jon Baker ist dein Verlobter?“, fragte sie dann. Jetzt war Michelle es die sie verwirrt ansah. „Du kennst Jon?“. „Nur flüchtig. Mein Freund arbeitet bei der CHP“. „Wer ist dein Freund?“. „Bruce Nelson“, antwortete Nora. „Du bist mit Bruce Nelson zusammen?“, fragte Michelle noch mal. „Ja! Das ist ein komischer Zufall“, erwiderte Nora und musste lächeln. „Das kannst du laut sagen“. „Arbeitest du auch bei der CHP?“. „Nein ich arbeite in einer Kanzlei als Rechtsanwältin“, antwortete Michelle. „Und wie hast du Jon kennengelernt?“, fragte Nora. „In einem Café. Jemand stieß mich an und schubste mich zu Jon. Wie war das bei dir uns Bruce?“. „Er hatte einen Unfall und landete bei mir in der Notaufnahme. Das war vor 2 Jahren“. „Solange kennen Jon und ich uns noch nicht, bei uns sind es sechs Monate“. „Wer zählt denn schon die Monate“, haute Nora daraufhin raus. „Das hört sich nicht gut an“, antwortete Michelle. „Sagen wir es mal so bei Bruce und mir läuft es im Moment nicht so gut. Ich habe ihn vorhin um eine Auszeit gebeten“, sagte Nora traurig. „Und warum?“. „Er will  nicht einsehen, dass seine Kollegin Dana, sich immer mehr zwischen uns drängt“. „Ich kenne dieses Weib. Die macht nur Ärger“, sagte Michelle wütend. „Soll das heißen, sie hat sich auch schon an Jon rangemacht?“. „Nein! An Bobby“, antwortete Michelle. „Was Bruce Bruder? Dieses Miststück. Ich konnte sie von Anfang an nicht leiden“, antwortete Nora. „Man sollte sich vor ihr in acht nehmen“, meinte Michelle und sah dann rüber zu Angela. Seid einiger Zeit, hatten sie nichts mehr von ihr gehört. „Meinst du es geht ihr gut?“, fragte sie dann Nora. „Wer immer sie geschlagen hat, hat ihr einen Heiden Angst gemacht. Ich hatte schon viele Patienten, die an ihrer Stelle waren. Die meisten von ihnen haben einfach zu große Angst, um ihren Peiniger  anzuzeigen. Einige Opfer sind aber auch an ihren Verletzungen gestorben“, antwortete diese. Als Michelle das hörte, musste sie das erst mal verdauen. „Kann man ihr denn nicht helfen?“. „Nicht, wenn sie es nicht will. Ich werde mal zu ihr gehen“. Und schon stand Nora auf. Sie ging rüber zu Angela.
„Hör zu, ich möchte mich bei dir entschuldigen. Es tut mir leid, was ich vorhin gesagt habe“. „Ich wurde nicht geschlagen“, antwortete Angela. „Wenn du das sagst“. „Du glaubst mir nicht“. „Stimm genau. Denn ich hatte duzende von Frauen, mit deinen Verletzungen in der Notaufnahme. Viele von Ihnen, hatten genau solche Angst, wie du. Und sind bei der Person geblieben, die ihnen das angetan hat. Einigen von ihnen, sind aber auch an ihren Verletzungen gestorben. Nur wenige haben den Absprung geschafft“, machte Nora ihr klar. Für Angela war der vorletzte Satz ein Schock. „Sie sind gestorben?“, fragte sie vorsichtig nach. „Ja. Wir konnten nichts für sie tun. Und das zerreißt mir jedesmal das herz. Keine Frau hat es verdient, geschlagen zu werden. Nur Verlierer schlagen, wehrlose Frauen. Sie wollte über sie bestimmen, und ertragen es nicht, dass man ihnen wiedespricht. Nur deswegen fühlen sie sich überlegen“. Angela hatte ganz schön, an Noras Worten zu schlucken. „Hör zu, ich kann dir helfen. Aber nur, wenn du mich lässt. Ich weiß du hast Angst und wünschst dir woanders zu sein. Du darfst ihn aber nicht damit durchkommen lassen. Man muss ihn stoppen, bevor er noch jemand ernsthaft verletzt“. „Wie soll ich das denn machen?“. Zu groß war die Angst für Angela, sich damit auseinander zusetzen. Bzw. ihren Mann anzuzeigen. „Zeige den Mistkerl an und verlasse ihn. Du kannst gerne bei mir wohnen, bist du auf eigenen Beinen stehst“, schlug Nora ihr vor. Damit hatte Angela nicht gerechnet und sie sah Nora erstaunt an. Nie war einer nett zu ihr. Und nun reichte ihr eine wildfremde Frau die Hand. Was sie irritierte. „Du kennst mich nicht. Warum solltest du mir helfen wollen?“, fragte sie stattdessen. „Ich hatte mal eine Freundin, die an deiner stelle war. Ihr konnte ich leider nicht mehr helfen. Also was sagst du? Nimmst du meine Hilfe an“. „Er wird mich nie in Ruhe lassen“, antwortete Angela verzweifelt. „Hab doch etwas vertrauen in unsere Gesetze. Und außerdem, muss er erst mal an mir vorbei. Das wird ihm aber nicht gelingen. Ich mache seid Jahre Kampfsport und kann mich sehr gut verteidigen. Angela du musst ihn anzeigen“, sagte Nora. „Ich habe solche Angst“, antwortete diese und fing dann an zu weinen. Nora nahm sie sofort  in die Arme und tröstete sie ein bisschen. Sie wusste, dass Angela das jetzt gebrauchen konnte. Nachdem sich Angela wieder beruhigt hatte, ging sie mit Nora rüber, zu Michelle.
Vor der Bank hatte die Polizei alles abgeriegelt. Jon hatte das Kommando. Die Zentrale hatte ihn angefunkt, als er unterwegs war. Sie erzählten ihm was los war und führten dann seine Befehle aus.
Zusammen mit Ponch saß er vor dem Computer und hackte sich in das Überwachungssystem der Bank ein. Sorgfältig schauten sich die beiden alles an. Bis Poch auf einmal meinte „sag mal ist das nicht Michelle?“. Sein Finger berührte kurz den Bildschirm und deute auf die Frau, die er für Michelle hielt. Jon kam näher ran und sah sich die Frau an. Er lief kreidebleich an, als er Michelle erkannt hatte. „Oh mein Gott“, sagte er dann und presste seine Hand vor den Mund. „Aber nur solange, bis er jemand anderes erblickte. „Hole Bruce her und sage ihm bitte, dass sie auch Nora haben“, kam kurz darauf von Jon. Er zeigte Ponch wo sich Nora befand. „Oh verflucht“, antwortete dieser nur. Stand schnell  auf und ging Bruce holen. Jon musste sich erst mal hinsetzen. Er hatte das Gefühl, seine Beine würden nachgeben. Die Sorge um Michelle und sein Kind, zerrten an seinen Nerven. Aber er machte sich klar, dass er die Nerven behalten musste, wenn er Michelle und die anderen Leute dort in der Bank, lebend rausholen wollte.
Auf dem Weg zum Überwachungswagen berichtete Ponch schnell Bruce alles. Der es kaum glauben konnte, was ihm das erzählt wurde. Geschockt sah er Ponch für ein paar Sekunden an. Bis er sich das Überwachungsvideo im Wagen betrachtete. Als er Nora da auf dem Bildschirm sah, wurde ihn ganz übel. Schnell griff er in seine Tasche, holte das Handy raus und rief im Krankenhaus an. Noch hatte er die Hoffnung, dass die Person in der Bank nicht Nora war. Das es eine Doppelgängerin sei, die ihr ähnlich sah. „Hallo könnte ich bitte Dr. Nora Roberts sprechen?“, fragte er sofort, nachdem sich die Oberschwester gemeldet hatte. „Die ist im Moment nicht da. Sie wollte zur Bank. Kann ich was ausrichten?“. Jetzt geriet Bruce in Panik. „Nein“, antwortete er und legte dann auf. Er sah noch mal auf den Monitor, um Nora zu betrachten. „Nora ist das drin, wir müssen sie da rausholen“. „Wir haben ein Problem. Ich habe mir die Aufnahmen weiter angesehen. Michelle, Nora und noch eine Frau, wurden vor ein paar Minuten weggebracht. Wo immer sie sind, dort gibt es keine Kameras“, sagte Jon. „Sie können doch nicht einfach verschwinden. Sie müssen irgendwo sein“, antwortete Bruce etwas laut. „Wir schicken Grossie ins Rathaus. Dort liegen die Grundstückspläne der Bank. In ihren sind alle Räume und Gänge eingetragen. Habe wir die erst mal hier. können sie und weiter helfen“, erwiderte Ponch. „Das ist eine gute Idee. Schicke ihn dort hin“, sagte Jon nur und konzentrierte sich wieder auf die Aufnahmen. Bruce sah ihn dabei über die Schulter.
„Hör zu ihr zwei. Ihr müsst einen klaren Kopf behalten. Michelle und Nora, wird nichts geschehen. Wir holen sie dort gesund und munter raus“, sagte Ponch als er wieder da war. Und die besorgten Blicke, seiner Freunde sah.
15 Minuten später

Grossie kam mit den Plänen zu Jon, Bruce und Ponch. Er legte sie auf die Ablage ab und breitete sie auf. „Sie müssen im Tresorraum sein. Ein Hinterausgang gibt es nämlich nicht“, sagte Grossie. „Das ist nicht gut. Die Bankräuber sind alle wieder vorne. Das heißt, sie haben die Frauen darin eingeschlossen“, meinte Jon etwas panisch. „Aber da drin wird irgendwann der Sauerstoff zu ende gehen. Das können sie doch nicht machen. Ich muss da rein““, kam es von Bruce und wollte dann  gehen. Doch Ponch hielt ihn schnell fest. „Das lässt du mal schön sein. Willst du Nora mit deinem Handeln, in Gefahr bringen? Die Kerle werden nicht zögern, ihr was anzutun. Wenn sie heraus finden, das du mit ihr zusammen bist. Im Moment, ist sie im Tresor sicher. Genau wie Michelle“, versuchte er ihn zu beruhigen und sah zu Jon. Er wusste, dass dieser sich ebenfalls große Sorgen machen würde. Und das seine Nerven, genau so wie Bruce seine, auf dem Tiefpunkt waren.
Das Telefon klingelte auf einmal und es wurde für einen Moment still im Überwachungswagen. Bis Jon sich zu Wort meldete. Am anderen Ende war einer der Bankräuber. „Ich will ein Fluchtauto und das in zwanzig Minuten. Sonst werden wir einer der Geiseln erschießen“, fing der Mann sofort an zu reden. „Wir werden alles tun was sie wollen. Nur werden wir nicht so schnell ein Auto besorgen können“, antwortete Jon ruhig. Er wusste, dass er sich keinen Fehler leisten konnte. Daher versuchte er Herr der Lage zu bleiben. „Dann haben sie die erste Geisel auf dem Gewissen.  Ihnen bleiben noch 18 Minuten“, teilte der Bankräuber ihm mit und legte auf. Ponch, Grossie und Bruce hatten, alles mir angehört. „So ein Dreckskerl. Wir müssen den Wagen besorgen, sonst haben wir hier bald die erste Leiche. Und ich will auf keinen Fall, das es Nora ist. Wenn ihr den Wagen nicht besorgt, dann werde ich einen besorgen“, sagte Bruce entschlossen. Dabei sah er Ponch und Jon ernsthaft an. „Fahre zum 78igsten. Dort arbeitet ein Freund von mir. ich werde ihn anrufen und sagen, dass du auf den Weg bist“, antwortete Jon. Bruce nickte kurz und ging davon.
15 Minuten später war er wieder da.
Sofort klingelte das Telefon wieder. „Wir haben den Wagen“, sagte Jon gleich, nachdem er die Stimme des Bankräubers gehört hatte. „Gut! Sie haben soeben einer Geisel das Leben gerettet. Bringen sie den Wagen, vor dem Eingang der Bank“, forderte der Mann ihn auf. „Wie wäre es, wenn sie im, Gegenzug, ein paar Leute frei lassen?“, schlug Jon vor. „Nein, der Wagen“, antwortet der Bankräuber und legte dann auf. „So ein Mistkerl“, rutschte Jon aus dem Mund. „Ich bringe ihnen den Wagen“, sagte Bruce.
„Das werden sie nicht tun“, meldete sich eine Stimme plötzlich. Jon, Bruce, Ponch und Grossie sahen kurz darauf einen Mann in der Tür stehen. Der ihnen seinen Marke zeigte. Es war ein Mann vom FBI. „Wir werden den Fall jetzt übernehmen“. Wie aus dem nichts tauchten weitere Männer auf, die alles an sich rissen, was im Wagen waren. Jon hatte gar keine Chance was dagegen zu machen. Aus diesem Grund waren er und Bruce sehr wütend.
Der Bankräuber rief, kurz darauf noch mal an und verlangte den Wagen. Doch der Mann vom FBI verwehrte ihn den und machte den Mann klar, das er jetzt die Verhandlungen führen würde. Er hatte kaum zu ende gesprochen, da wurde das Telefonat unterbrochen. Der Bankräuber hatte einfach aufgelegt.
Jon, Bruce, Ponch und Grossie sahen, wie sich die Tür der Bank öffnete. Eine Frau kam heraus und ging in langsamen Schritten auf die Absperrung zu. Sie beschleunigte ihren Gang. Wie aus dem nichts tauchte dann jedoch einer der Bankräuber an der Tür auf. Er richtete ein Gewehr auf die Frau und schoss ihr in den Rücken. Ehe jemand etwas unternehmen konnte, war er wieder im Gebäude verschwunden. Alle Polizisten die vor der Bank standen, bekamen deswegen einen riesen Schreck.
Es war Ponch, der zu der Frau hinrannte. Er kniete sich neben ihr hin und fühle sofort den Langsam hob er seinen Kopf, sah zu Jon und den anderen und schüttelte dann mit dem Kopf. Der Schuss hatte die Frau getötet und das schockierte alle.
Mit einmal mal war Jon bei diesen FBI Mann. Er packte ihn am Kragen und sagte dann wütend. „Und sind sie jetzt zu frieden? Das ist alles ihre Schuld. Wie viele Menschen müssen noch sterben, bevor sie das tun, was die Kerle wollen? Bevor sie hier aufgetaucht sind, hatten wir alles unter Kontrolle. Nehmen sie ihre Männer und verschwinden sie von hier. Oder ich gehe an die Presse“. „Das werden sie noch bereuen“, antwortete der FBI Mann. Riss sich von Jons griff los und verschwand mit seinen Leuten. Nachdem er ihnen ein Zeichen gegeben hatte.
Als die Leute vom FBI weg waren, brachte man die Leiche der Frau weg. Und Ponch stellte den geforderten Wagen, vor der Bank ab. Hinter her, ging er zu Bruce und Jon zurück.
Im Tresor fragte Nora „Wirst du mein Angebot annehmen?“, dabei sah sie Angela direkt in die Augen. „Ich war heute hier um Geld zu holen und wollte dann, untertauchen. Zu Hause halte ich es einfach nicht mehr aus. Die Schläge haben mir nichts ausgemacht. Daran gewöhnt man sich, mit der Zeit. Aber das er mich berührt, ist einfach nur noch ekelhaft“, antwortete diese. „Deswegen musst du ihn anzeigen. Er darf das keiner anderen antun. Dieser Mistkerl gehört für immer ins Gefängnis. Und ich werde dir dabei helfen, ihn loszuwerden. Wenn du mich lässt“. „Wieso hilfst du mir? Du kennst mich doch gar nicht“. „Ich kann hilflose Menschen nicht leiden sehen. Und du tust mir leid. Keine Frau, Mann oder Kind sollte geschlagen werden. Also was sagst du? Lässt du mich dir helfen?“, wollte Nora  von Angela wissen. Zuerst zögerte diese. Sie wusste nicht, was sie von dem ganzen halten sollte. Dazu kam noch, dass sie nichts von Nora wusste. Und trotzdem spürte sie, dass sie dieser Frau vertrauen konnte. Also nickte sie schließlich. „Ich helfe dir auch. Wir Frauen müssen doch zusammenhalten“, mischte Michelle sich auf einmal ein.
Sie hatte kaum zu ende gesprochen, da hörten die drei draußen Schüssen. Vor Schreck zuckten sie erst mal zusammen und machten sich klein. Weil sie nicht wussten, was das zu bedeuten hatte. Aus Panik fingen Michelle und Angela wieder an zu zittern. „Alles wird wieder gut. Solange wir hier drin sind, sind wir in Sicherheit. Hier kann uns nichts passieren“, beruhigte Nora die beiden.
Vor der Bank
Die Bankräuber wollten gerade in den Wagen steigen, als das FBI auftauchte und sie bedrohte. Ohne Vorwarnung schossen die Männer auf die Bankräuber. So brach in kürzester Zeit, das Chaos aus.
Ponch, Bruce und Jon bekamen einen riesen Schreck, als sie das sahen. Und gingen sofort in Deckung. „Was tun die denn da? Sind die verrückt geworden?“, sagte Bruce panisch. „Ich bringe sie um“, haute Jon raus und wollte sich in Bewegung setzten. Aber Ponch hielt ihn zurück. „Nicht, das ist viel zu gefährlich“, kam es von ihm. „Aber ich muss was machen. Bevor sie Michelle noch mehr in Gefahr bringen“, antwortete Jon aufgeregt. „Es hilft keiner weiter, wenn du dir eine Kugel einfängst“. Zusammen mit Jon und Bruce beobachtete er dann die Lage. Sie sahen dann, wie die Bankräuber sich ins Gebäude zurück zogen. Das FBI folgen den Männern. Und schon waren wieder Schüsse zu hören. Bruce und Jon waren mit den Nerven am Ende. „Ich halte das nicht mehr aus. Ich muss da rein“, sagte Bruce aufgeregt. „Auf keinen Fall du bleibst hier“, antwortete Ponch und hielt ihn fest. Er fühlte sich einen Moment als Boss. Normalerweise, war er es, den man zurück halten musste. Doch heute war das umgedreht und das machte ihn auch ein bisschen stolz.
Ganze zehn Minuten mussten die drei warten, bis die Tür von der Bank wieder aufging. Das FBI kam raus und hatte die Bankräuber im Schlepptau, Jetzt wo die Lage okay war, standen Bruce, Jon und Ponch auf und rannten in die Bank. Wo sie sich nach Michelle und Nora umsahen. Als sie die zwei jedoch nicht finden konnten, suchten sie den Geschäftsführer und fragten diesen, wo die beiden Frauen waren. Von ihm erfuhren sie, dass man die beiden und eine weitere Frau im Tresor eingesperrt hatten. „Los zeigen sie uns den Weg“, befahl Bruce den Mann und machte sich dann  mit den anderen auf dem Weg zum Tresor.
Der Mann von der Bank, musste sofort den Tresor öffnen, als sie davor standen.
Die drei Frauen, standen gleich auf, nachdem sie Geräusche von draußen hörten. Michelle und Angela stellten sich hinter Nora. „Was machen wir jetzt?“, fragte eine der beiden. „Ganz ruhig“, antwortete Nora und stellte sich so hin, dass sie sich jederzeit verteidigen konnte. Und schon öffnete sich die die Tür. Blitzschnell reagierte Nora und sprang die erste Person an, die den Raum betrat. Zusammen mit ihr, ging sie zu Boden. Wo sie kurz darauf Bruce erblickte. „Verdammt Nelson, hattest du vor mich umzubringen?“, warf sie ihn an dem Kopf. Als sich ihr Puls normalisierte. Erleichterung war auf Bruce zu sehen, als er Nora in die Augen sah. „Schatz geht’s dir gut?“, wollte er gleich von ihr wissen. Ließ sie aber nicht antworten. Die Freude sie gesund und munter zu sehen, überwältige ihn so sehr. Das er kurz darauf Nora einfach küsste.
Jon der hinter Bruce den Raum betrat, ging sofort zu Michelle hin. Er nah sie in die Arme und drückte sie etwas an sich. „Ich hatte solche Angst um dich“, sagte er und sah sie an. „Geht es dir gut?“, fragte er hinter her. Worauf Michelle nur nickte. Plötzlich fing sie an zu weinen. Jon nahm sie gleich wieder in die Arme und tröstete sie. „Es ist vorbei, du musst keine Angst mehr haben“, beruhigte er Michelle. Und verließ mit ihr den Tresor.
Der Kuss zwischen Bruce und Nora, war nur von kurzer dauer. Denn dann stand sie auf und ging rüber zu Angela. Was Bruce etwas verwirrte. „Alles okay?“, fragte sie Angela und drückte ihr die Hand. „Ja mir geht es gut“, antwortete diese. „Gut, dann lass uns gehen“, sagte Nora und setzte sich dann mit Angela in Bewegung. Bruce folgte ihnen als er aufgestanden war.
Draußen vor der Bank, ging Jon kurz zum FBI und ließ Michelle bei Nora. „Was haben sie sich dabei gedacht? Ihretwegen ist eine Frau zu Tode gekommen. Das wird Konsequenzen haben, das verspreche ich ihnen“, mit diesen Worte ließ Jon den Mann vom FBI stehen und ging zurück zu Michelle und den anderen.
Die drei Frauen mussten mit zur CHP fahren. Wo sie nach und nach ihre Aussage machten.
Angela zeigte mit Noras Hilfe ihren Mann an. Alleine konnte sie das nicht. Und sie war froh, dass Nora ihr dabei half. Ausführlich musste sie berichten, was ihr Mann ihr angetan hatte. Das ihr jedes Wort sehr schwer fiel, fiel nicht nur Nora auf.
„Du hast das richtige getan. Und jetzt kommst du mit zu mir“, sagte Nora zu Angela, nachdem sie den Raum verlassen hatten. „Was wenn er mich findet?“, fragte diese. „Das wird er nicht. Und wenn doch, dann muss er erstmal an mir vorbei. Das wird ihm nicht gelingen. So leicht bekommt er dich nicht“, antwortete Nora. Ihre Worte beruhigten Angela etwas. „Ich danke dir“. Die zwei machten  sich dann auf den Weg nach draußen. Kamen aber nicht weit, weil Bruce auf einmal auftauchte. „Nora kann ich dich mal kurz sprechen?“. „Ein Moment, Angela“, antwortete Nora und ging mit Bruce ein paar Schritte. „Was ist?“, wollte sie wissen, als sie sich beide gegenüberstanden. Ihr ganzes Verhalten konnte Bruce nicht verstehen. Er war sauer, das Nora ihn nicht einmal beachtet hatte, seid sie aus der Bank raus waren. „Hallo, ich habe mir Sorgen um dich gemacht. Du hättest verletzt sein können“, antwortete er etwas gereizt. „Bin ich aber nicht. Mir geht es gut“, sagte sie kühl. „Soll das jetzt immer so weiter gehen?“, fragte er sie. „Hör zu ich habe für so was jetzt keine Nerv. Ich muss mich um Angela kümmern“, antwortete Nora. Ehe Bruce was dazu sagen konnte. Tauchten Jon und Michelle auf. Zu ihnen gesellten sich Bobby, Grossie und Ponch.
„Hört mal zu Leute, Michelle und ich werden heiraten. Und ihr seid alle dazu eingeladen. Ach ja und ein Baby ist auch unterwegs“, verkündete Jon plötzlich. Beide Nachrichten schlugen wie eine Bombe ein. Viele waren deswegen aus dem Häuschen und gratulierten den beiden sofort.
Michelle sah irgendwie bleich aus, stellte Nora fest. Sie behielt die ganze Zeit Michelle im Auge und bekam so mit, dass diese in eine andere Richtung sah. Nora folgte dem Blick und war erstaunt, dass sie bei Bobby landete. Der sah total geschockt aus. Und mit einem mal drehte er sich um und ging davon. Das ganze verwirrte Nora sehr. Sie fragte sich, was das zu bedeuten hatte. Sie sah wieder Michelle an. Die sofort den Blickkontakt unterbrach und woanders hinschaute.
Um den ganzen Chaos zu entkommen, schnappte sich Nora Angela und verließ mit ihr die CHP.
Zu Hause angekommen, zeigte Nora Angela schnell alles. Auch wo sie schlafen konnte. Sie brachte Angela in eins ihre Gästezimmer unter. „Fühle dich wie zu Hause“, sagte Nora nach der Besichtigung. „Schön hast du es hier“, antwortete Miranda. „Habe ich alles selbst gemacht. Ich zeige dir später mal Bilder, wie das Haus vorher ausgesehen hat, bevor ich es renoviert habe. Die reinste Katastrophe“, hinter her grinste Nora ihre neue Freundin an. „Dein Freund sah nicht sehr glücklich aus“, sagte Angela nach einer Weile. „Der regt sich schon wieder ab. Mache dir deswegen keine Gedanken. Ich werde uns mal eine Kleinigkeit zu essen machen. Irgendwelche Wünsche?“. „Das musst du nicht tun“, antwortete Angela verlegen. Seid sie verheirate war, hatte niemand für sich gekocht. „Kein Problem, das tue ich gerne“, sagte Nora und ging in die Küche.
Es dauerte nicht lange und sie hatte eine Kleinigkeit zubereitet. Angela sah ihr dabei zu und genoss es ein bisschen umsorgt zu werden.
„Das schmeckt gut“, sagte Angela als sie ein wenig von Noras Essen probiert hatte. „Ach komm schon, ich bin eine schlechte Köchin“, antwortete diese. „Nein das finde ich nicht“, meinte Angela darauf und lächelte dann. Für das Kompliment bedanke sich Nora gleich. Auch wenn sie wusste, das Angela ein wenig flunkerte. „Sag mal ist dir aufgefallen, wie komisch Michelle geschaut hat, als ihr Verlobter, das mit dem Baby und der Hochzeit erzählt hat?“, fragte Angela nach einer Weile. „Dann habe ich mir das also nicht eingebildet. Sie sah irgendwie geschockt und schuldbewusst aus“, antwortete Nora. „Vielleicht will sie ja gar nicht heiraten“, meinte Angela nur. „Glaube ich nicht, sonst hätte sie ja nicht den Antrag angenommen“, antwortete Nora. „Dennoch stimmt da etwas nicht“. „Wir könnten sie morgen besuchen“. „Das sollten wir“, antwortete Angela und aß mit Nora zu ende.
Später machten sie es sich noch auf der Couch bequem. Bis es Zeit wurde, schlafen zu gehen.
Nora lag kaum im Bett, da klingelte ihr Telefon. Sie nahm das Handy vom Nachtschrank und schaute auf das Display. Wo der Name von Bruce zu sehen war. „Was willst du?“, fragte sie ihn gleich, nachdem sie sich gemeldete hatte. „Ich wollte nur hören, wie es dir geht“, antwortete Bruce. Der harte Ton von Nora, machte ihm etwas zu schaffen. „Und das hat sie dir erlaubt?“, bekam er plötzlich zu hören. „Könntest du bitte damit aufhören? Das nervt langsam“, haute Bruce dann raus. „Weißt du was? Ich werde einfach mal mit Adam ausgehen. Mal sehen wir du dich dann fühlst, knallte Nora ihm auf einmal an dem Kopf. Jetzt wurde Bruce langsam sauer. „Das kannst du nicht machen. Er steht auf dich und würde dich  gerne als Freundin haben. Du wirst nicht mit ihm ausgehen“, drohte er ihr leicht. „Und wie fühlt sich das an?“, fragte Nora ihn. Als sie keine Antwort bekam, redete sie weiter. „Gut, präge dir dieses Gefühl schön ein. Denn das lässt du mich jeden Tag spüren, wenn sie an dir hängt. Gute Nacht“. Nach diesem Satz, legte Nora einfach auf und machte  das Handy aus. Bruce hatte ganz schön, an Noras Worten zu knabbern.  
Am nächsten Tag besuchten Angela und Nora, Michelle zu Hause. „Ihr?“, sagte die, als sie die Tür auf machte und die beiden davon stehend fand. „Wir wollten mal nach dir sehen“, sagte Nora. Ohne zu zögern, ließ Michelle die beiden Frauen herein und ging mit ihnen ins Wohnzimmer. Wo sie es sich auf der Couch bequem machten. „Mir geht es gut“, sagte Michelle dann. „So siehst du aber nicht aus. Sollte eine zukünftige Braut und Mutter nicht happy sein?“, fragte Angela. „Aber ich bin glücklich“, verteidigte Michelle sich. „Warum glauben wir dir das nicht? Ich habe dich beobachtet, als dein Verlobter, das mit dem Baby erzählt hat. Du kannst mit uns reden“, sagte Nora darauf. „Da gibt es nichts zu reden“, antwortete Michelle hart. Da sie langsam sauer wurde, wechselten Angela und Nora schnell das Thema. Sie bleiben eine ganze Weile bei Michelle. Vertieften ihre neue Freundschaft und lernten sich besser kennen.
Zwei Tage später musste Angela noch mal zur Polizei. Als sie hörte, das es um ihren Ehemann ging. Fing sie wieder an zu zittern und hatte furchtbare Angst. Nora spürte das irgendwie und bot sofort ihre Hilfe an. Die Angela dankbar annahm.

Während Angela mit einem Officer sprach, wartete Nora solange auf dem Flur. Durch zufall kam Bruce des Weges. Als er Nora sah, ging er gleich auf sie zu. Auf halben Weg, tauchte Dana plötzlich vor ihm auf. Und wollte sich gleich wieder ihm  an dem Hals werfen. Was dieser jedoch nicht zu ließ. Dass er sich nicht von ihr berühren ließ, machte Dana sauer. Doch sie ließ sich das nicht merken. Sie fragte ihr dann, „gehst du mit mir einen Kaffee trinken?“. „Nein danke“, antwortete Bruce. „Komm schon, es wird toll werden“, sagte Dana. „Ich sagte nein. Außerdem habe ich schon was vor“, antwortete er und sah dann zu Nora. Dana folgte seinem Blick und kochte innerlich vor Wut, als sie Nora erblickte. „Was will die denn hier?“, fragte sie abfällig. „Hallo, sie ist meine Freundin“, meinte Bruce darauf. „Aber ihr passt nicht zusammen“, sagte Dana. Das sie sowas sagte, passte Bruce gar nicht. Deswegen antwortete er laut „Halte dich aus meinen Leben raus. Das geht dich nichts an“.
Durch seine laute Stimme wurde Nora auf die beiden aufmerksam.
Man war Dana sauer, weil Bruce sie so behandelte. Sie dachte kurz nach und hatte dann einen hinterhältigen Plan. Es gab nur eins was sie in dieser Situation zu tun hatte. Sie wollte Bruce küssen. Um Nora zu kränken. Aber Bruce kam Dana zu vor. Er hielt sie auf Abstand. „Sag mal spinnst du? Ich will dass du mich in Ruhe lässt. Sonst gehe ich zu Jon und melde das. Ich habe eine Freundin und mit der bin ich sehr glücklich. Nie im Leben würde ich sie eintauschen wollen. Schon gar nicht für so eine wie dich“, warf er ihr dann an dem Kopf. Danach ließ er Dana einfach stehen. Wütend sah Dana ihm nach und musste mit ansehen, wie Bruce zu Nora ging.
„Es tut mir leid“, meinte er kurz darauf zu Nora. Ehe diese was dazu sagen konnte, packte er sie. Zog sie an sich heran und küsste sie leidenschaftlich.
Von einer Sekunde auf die andere wurde Dana wütender. Sie drehte sich schnell um und ging davon.
„Du bist ganz schön laut geworden“, sagte Nora, nachdem Kuss. „Es tut mir leid, dass ich nicht auf dich gehört habe. Du hattest ja so recht, was sie anging. Kannst du mir noch mal verzeihen?“, fragte er sie und legte dabei seinen Dackelblick auf. Ihm tat das ganze so leid. Und er konnte immer noch nicht glauben, dass es Dana fast gelungen wäre. Seine Beziehung so Nora zu zerstören. „Sie wird niemals aufhören“, sagte Nora nur. „Wir bekommen das hin. Die wird uns nicht auseinander bringen. Wenn sie damit nicht aufhört, dann gehe ich zu Jon“, beruhigte Bruce sie. „Ich will dich nicht, in ihre Nähe haben“, antwortete diese. „Du musst dir keine Sorgen machen“, sagte Bruce und küsste Nora wieder. Leider konnte er nicht lange bei ihr bleiben. Er musste wieder an die Arbeit, wenn er keinen Ärger mit Jon haben wollte.
Kaum war Bruce gegangen, da vernahm Nora zwei laute Stimmen. Verwirrt sah sie sich um und stellte fest, dass sie von unten aus dem Archiv kamen. Ihre Neugierde war einfach zu groß um das zu ignorieren. Also schlich sie sich langsam die Treppe herunter. Wo sie kurz darauf Bobby und Michelle erblickte. So wie es aussah, stritten sich die beiden. Nur konnte Nora nichts verstehen. Da sie zu weit weg waren. Plötzlich sah sie wie Bobby sich umdrehte und auf sie zu kam. Blitzschnell flüchtete Nora hinter der Tür und wartete dort, bis Bobby nach oben gegangen war. Als sie ihn nicht mehr sehen konnte, kam sie wieder hervor. Und ging dann zu Michelle. Die sie weinend vorfand.
„Hey Süße, willst du mir nicht sagen, was dich so bedrückt?“, fragte sie vorsichtig nach. Dabei reichte sie Michelle ein Taschentuch. Die zuckte erst mal zusammen, weil sie Nora gar nicht hat kommen sehen. Michelle nahm ihr dann das Taschentuch ab und wischte sich damit die Tränen weg. „Mach dir keine Sorgen. Es geht schon wieder“, antwortete sie dann. „Ich habe euch gesehen, dich und Bobby“, sagte Nora noch einmal vorsichtig. Als Michelle das hörte, geriet sie etwas in Panik. „Wir haben nur eine kleine Meinungsverschiedenheit, mehr nicht“, antwortete sie schnell. „Du weinst. Es muss schon mehr gewesen sein. Ich bin nicht blind. Irgendwas läuft da zwischen euch“, sagte Nora. „Nein, nein da ist nichts“, antwortete Michelle schnell. Ihre Hände fingen an zu zittern und sie wirkte nervös. „Hör zu, ich bin nicht hier um dir Vorwürfe zu machen. Das steht mir nicht zu. Wenn du reden willst, bin ich für dich da. Wie wäre es wenn wir mit Angela einen Kaffee trinken gehen? Die müsste inzwischen mit ihrer Aussage fertig sein“, sagte Nora. Michelle zögerte einen Moment. Aber dann nickte sie.
Zusammen mit Nora ging sie dann wieder nach oben. Wo sie auf Angela trafen. Die klinkte sich bei den beiden ein und ging mit ihnen in das nächste Café.
„Hey Mädels Kopf hoch. Es ist ein wunderschöner Tag. Den sollten wir genießen“, meinte Nora darauf. Ihr waren die betrübten blicke ihrer neuen Freundinnen nicht entgangen. „Tut mir leid“, antwortete Angela. „Das ist heute nicht mein Tag“, fügte Michelle hinzu. „Wisst ihr, was ich mache, wenn es mir nicht so gut geht? Ich lümmle mich auf die Couch und stopfe mich mit Vanilleeis mit Himbeeresoße voll“, klärte Nora die beiden auf. „Hört sich toll an“ sagte Angela. „Dann lasst uns das heute Abend machen. Michelle du kannst gerne über Nacht bleiben. Ich habe noch ein Gästezimmer frei“, sagte Nora. „Ich weiß nicht“, antwortete diese unsicher. „Das wird uns allen gut tun“, meinte Nora darauf. Sie redete noch ein bisschen auf Michelle ein. Und hatte am Ende damit erfolg.
Am Abend saßen die drei mit Eis und anderen Sachen, vor dem Kamin. „Das war eine gute Idee. Ich fühle mich gleich besser“, sagte Angela irgendwann. „Sag ich doch. Das ist das beste Hausmittel, gegen Kummer und Sorgen“, antwortete Nora. Sie sah dann zu Angela und fragte diese „.wie lief es auf dem Revier?“. Bisher hatte Angela die ganze Zeit das Thema vermieden. Es war ihr noch nicht danach, über das ganze zu sprechen. Doch nun tat sie es. „Sie wollten noch mal alles hören. In ein paar Tagen, ist die Verhandlung“. „Du machst dir Sorgen, das er wieder frei kommt“, sagte Nora. „Daran mag ich gar nicht denken“, antwortete Angela. „Das wird er nicht“, beruhigte Nora sie. „Und was wenn doch?“, fragte Angela. „Du bist hier sicher. Ich werde nicht zulassen, dass er dir noch mal wehtut. Und zur not holen wir uns Verstärkung ins Haus. Mein Freund wird dich beschützen“, antwortete Nora. „Aber du bist doch böse auf ihm“, bekam sie kurz darauf zu hören. „Jetzt nicht mehr. Wir haben vorhin geredet und alles geklärt. Bruce ist ein guter Cop“. Sie und Angela sahen dann zu Michelle. Diese hatte seid einiger Zeit nichts mehr gesagt und war mit dem Gedanken woanders. Erst als Nora ihr auf die Schulter fasste und „Michelle“, sagte. Kehrte sie wieder in die Realität zurück. „Hast du was gesagt? Tut mir leid, ich war mit meinen Gedanken woanders“. „Das ist uns aufgefallen. Wann willst du denn Jon heiraten?“. „In 1 ½ Monaten wollen Bobby und ich heiraten“, antwortete Michelle. Als Angela und Nora das hörten, sahen sie Michelle mit großem Augen an. Beide waren etwas irritiert. „Du und Bobby?“, fraget Nora. „Was?“, fragte Michelle verwirrt zurück. „Du hast eben gesagt, dass du Bobby heiraten willst“, antwortete Angela. „Nein habe ich nicht“, behauptete Michelle sofort. Doch dann sah sie wie Nora nickte. „Ich werde Jon heiraten“, sagte Michelle schließlich. „Bist du dir sicher?“, fragte Nora nach. „Ja bin ich“, antwortete Michelle. „Wie eine glückliche Braut, siehst du aber nicht aus“, sagte Nora dann. „Ich bin nur aufgeregt“, sagte Michelle darauf. „Warum willst du heiraten?“, fragte Angela sie auf einmal. Erstaunt über diese Frage, sah Michelle sie darauf hin an. „Weil man mir einen Antrag gemacht hat. Und ich eine Familie haben möchte“, antwortete sie hinter her. „Und was ist mi der Liebe?“, hackte Angela nach. Jetzt war Michelle sprachlos. „Ich weiß, dass du Jon magst. Aber dann ist da noch Bobby“, meinte Nora. „Er ist nur ein Freund“, antwortete Michelle schnell. „Überzeugend klang das aber nicht“, sagte Angela. „Ich empfinde nichts für Bobby“, rechtfertigte Michelle sich. „Wie oft redest du dir das ein?“, fragte Nora sie. „Das muss ich mir nicht anhören“, antwortete diese und stand dann auf. „Ich verschwinde von hier“, fügte sie noch hinzu und setzte sich dann in Bewegung.
„Ich weiß wie es ist mit einen Mann verheiratet zu sein, den man nicht liebt“, ließ Angela plötzlich in den Raum fallen. Sofort stoppte Michelle. Drehte sich um und meinte dann „du kannst doch deine Situation, nicht mit meiner vergleichen. Ich liebe Jon“. „Das wollte ich damit nicht sagen. Ich zweifle nicht an deinen Gefühlen. Ich weiß  nur, wie es ist einen Mann zu lieben, den man nicht haben kann“, antwortete Angela. „Du hast Angst, dass man dich verurteilen könnte. Aber das werden wir nicht tun. Michelle du solltest darüber reden“, machte Nora ihr klar. „Ihr wisst doch schon alles“, antwortete Michelle schnippisch. „Nein tun wir nicht“, sagte Angela. „Ja ich habe mit Bobby geschlafen. Seid ihr jetzt zu frieden?“, giftete Michelle die beiden an. „Das haben wir uns schon gedacht“, sagte Nora. Sie ging dann zu Michelle hin. Nahm sie mit zur Couch und setzte sie dort ab. „Ich kann einfach nicht mehr“, sagte Michelle kurz darauf und brach in Tränen aus. Angela und Nora waren sofort zur Stelle um sie zu trösten.
„Was ist passiert?“, fragte Nora, nachdem sich Michelle wieder etwas beruhigt hatte. Die holte einmal tief Luft und fing an zu erzählen. „Jon und ich hatten Probleme. Er ist dann eine Woche zu seiner Familie gefahren“, hier bracht sie ab und musste schluchzten. Doch dann riss sie sich zusammen und sprach weiter. „Bobby war für mich da. mit ihm konnte ich über alles reden. Einen Abend vor Jons Rückkehr, waren wir bei ihm. Und da ist es passiert. Wir haben die Nacht miteinander verbracht“. „Das erklärt auch Bobbys Verhalten, als er das mit der Heirat und dem Baby erfahren hat“, sagte Nora. „Liebst du Bobby?“, fragte Angela Michelle. „ich weiß es nicht“, antwortete sie. „Was ist mit Jon?“, fragte Nora. „Ja er bedeutet mir noch viel“, antwortete Michelle. „Aber?“, hackte Nora nach. „Keine Ahnung. Irgendwas hat sich verändert“, gab Michelle schließlich zu. „Du solltest Jon nicht heiraten, wenn du Zweifel hast“, schlug Angela ihr vor. „Das sehe ich auch so. Kläre das mit Bobby, bevor noch alles in einer Katastrophe endet“, sagte Nora. Anstatt zu antworten, nickte Michelle nur.
Die drei Frauen machten sich dann noch einen schönen Abend.
Nora ging am nächsten Tag wieder arbeiten.
Inzwischen fand im Gefängnis ein kleiner Aufstand statt. Angelas Ehemann legte sich mit den Bankräubern an. Bei dem Kampf wurde Angelas Mann echt übel zurichtet, das er ins Krankenhaus gebracht werden musste. Genau wie die Bankräuber.
Hier traf er auf Nora. Die erst mal nicht schlecht schaute, als sie ihm sah. Da er in Handschellen war, konnte Nora sich um seine Wunden kümmern. Dabei behielten ihm die zwei Cops im Auge, die ihn hergebracht hatten. „Du bist die kleine Schlampe, die meine Frau gegen mich aufgehetzt hat“, sagte Angelas Mann zu ihr. „Sie haben sie geschlagen“, antwortete diese. „Das geht dich gar nichts an“, bekam sie gleich zu hören. Plötzlich holte der Mann aus und schlug Nora mitten ins Gesicht. So hart, das diese von den Schlag zu Boden ging. Die beiden Bankräuber nutzen die Ablenkung aus und stürzten sich auf die Polizisten. Die eigentlich Nora zur Hilfe kommen wollten. In dem ganzen Chaos, fiel eine Waffe zu Boden. Nora die sich von dem Schlag etwas erholt hatte, sah das und geriet in Panik. Als sie sah wie Angelas Mann danach griff. Blitzschnell stand sie auf und lief auf die Tür zu. Sie hatte diese gerade erreicht, da fiel ein Schuss. Irgendwas hatte sie in den Rücken getroffen. Das bei  ihr furchtbare Schmerzen hervor rief. Langsam bracht sie zusammen und fiel zu Boden. Alles wurde schwarz um sie herum und sie wurde bewusstlos. Angelas Mann hatte ihr in den Rücken geschossen und fing dann an zu lachen, als er sah wie Nora zu Boden fiel. „Der Schlampe habe ich es gezeigt“, rief er dann und wollte noch mal auf Nora schießen. Einen der Polizisten, war es gelungen sich zu befreien. Er zog schnell seine Waffe und richtete sie auf Angelas Mann. Als er sah, das er keine andere Wahl hatte. Drückte e er ab und schoss auf dem Mann. Er traf ihm tödlich ins Herz.
Bei der CHP.
Bruce saß zusammen mit Ponch und Bobby im Aufenthaltsraum. Er schrieb an einem Bericht und grinste dabei, ab und zu. Was Ponch und Bobby nicht entging. „Okay, warum grinst du so?“, fragte Ponch ihn schließlich. „Tue ich das?“, fragte Bruce frech zurück. „Ja“, antwortete Bobby. „Ich wette mir dir, das hat was mit Nora zu tun“, mischte Ponch sich wieder ein. „Vielleicht“, bekamen er und Bobby kurz darauf zu hören. „Du hast ein Date mit ihr“, sagte Ponch dann „Stimmt genau. Sie kommt heute zum Essen. Ich habe alles schon geplant. Denkt ja nicht daran, uns zu stören. Dann mache ich euch platt. Das ist unser Abend. Und den habe ich wir uns verdient“, drohte Bruce ihnen. „Wo findet das Date denn statt? Im Wohnzimmer oder im …“, weiter kam Ponch nicht, weil Jon auftauchte. An dem sein Gesichtsausdruck konnten die drei sehen, dass irgendwas nicht stimmte.
„Bruce, du sollst sofort ins Krankenhaus kommen man hat auf Nora geschossen“, teilte ihm Jon dann mit. Bruce lief kreidebleich an, als er das hörte. Auch Ponch und Bobby waren von der Nachricht geschockt. „Was ist passiert?“, fragte Bruce schnell nach. „Angelas Mann hat auf sie geschossen. Er ist Tod. Ein Polzisten hat auf ihn geschossen“, antwortete Jon. Er hatte kaum zu ende gesprochen, da sprang Bruce auf und verließ schnell den Raum. Er rannte zu seiner Maschine und fuhr in Krankenhaus. Unterwegs betete er darum, dass es Nora gut ginge. Bobby folgte ihm zur Sicherheit.
Im Krankenhaus angekommen, traf Bruce auf Michelle und Angela. „Wo ist sie?“, fragte er die beiden sofort. „Sie wird immer noch operiert“, antwortete Michelle. „Das ist alles meine Schuld. Wenn ich nicht gewesen wäre, würde Nora jetzt nicht um ihr Leben kämpfen müssen“, sagte Angela auf einmal und fing dann an zu weinen. Sie machte sich große Vorwürfe. „Dich triff keine Schuld. Du hast ihn nicht befohlen auf sie zu schießen“, tröstete Michelle sie. Und kümmerte sich etwas um Angela.
Immer wieder lief Bruce hin und her. Die Ungewissheit, machte ihn verrückt. Niemand konnte ihn sagen, was nun mit Nora war. Zum Glück tauchte Bobby auf und stand ihm bei.
Michelle ging später Kaffee für Angela und Bruce besorgen und lief dabei Bobby in die Arme. „Können wir reden?“, fragte er sie. „Lass mich in ruhe“, antwortete Michelle etwas hart. „Das kann ich nicht“, sagte Bobby darauf. „Ich habe dir nichts mehr zu sagen. Du bist ein Mistkerl und ich bereue diese eine Nacht aus tiefsten Herzen. Ich habe endlich eingesehen, dass Jon meine Zukunft ist. Ihn werde ich heiraten“, warf Michelle ihn an dem Kopf und machte dann, dass sie weg kam. Bobby stand geschockt da. Er fragte sich was passiert war, weshalb Michelle ihn so verachtete. Doch er fand keine Lösung. So wütend und abweisend, hatte er sie noch nie erlebt.
Mit dem Kaffe ging Michelle zurück zu Bruce und Angela. Die sich dafür bedanken.

Ganze vier stunden mussten sie warten, bis endlich ein Arzt zu ihnen kam. „Was ist mit Nora?“, fragte Bruce ihn. „Wir konnten die Kugel entfernen. Aber sie hat den linken Lungenflügel und ein Teil der Herzkammer getroffen. Wir mussten sie in das künstliche Koma versetzten. Im Moment ist sie an die Herzlungenmaschine angeschlossen“, antwortete der Doc. Für Bruce und die anderen war, das ein Schock. Um das zu verdauen, mussten Angela und Michelle sich erst mal hinsetzten. „Kann-kann ich zu ihr?“, fragte Bruce den Doc. „Sie liegt auf der Intensivstation. Dort hat nur eine Schwester und ich Zutritt. Aber sie können sie von der Scheibe aus sehen“, antwortete dieser. „Aber ich will zu ihr. Sie braucht mich“, sagte Bruce etwas laut. „Bitte seien sie doch vernünftig. Nora darf auf keinen fall, mit irgendwelchen Bakterien in Berührung kommen. Das würde ihren jetzigen Zustand gefährden“, machte der Doc ihm klar. Bruce sah ein, dass der Mann recht hatte. Er wollte auf keinen Fall, das Nora noch mehr zu stieß. „Und wann kann  ich zu ihr?“, fragte er nach. „In ein paar Tagen, wenn das schlimmste überstanden ist“, antwortete der Doc. „Wie stehen die Chancen, dass sie 100% wieder gesund wird?“, wollte Bruce hinter wissen. „Das hängt von den nächsten 72 Stunden ab“. „Sagen sie schon“, forderte Bruce den Mann auf. „20%“, verkündete der Doc schweren Herzens. Diese Nachricht musste Bruce erst mal schlucken. Mit so einer schlechten Nachricht, hatte er nicht gerechnet. Der Arzt brachte ihn und die anderen  danach zu Noras Zimmer.
Hinter einer Scheibe konnten sie Nora sehen. Sie war an einigen Maschinen und Schläuchen angeschlossen. Dieser Anblick setzte allen ganz schön zu.
Michelle und Angela kehrten nach zwei Stunden nach Hause zurück. Der Tag hatte seine Spuren hinter lassen. Bei jeder von beiden.
Zu Hause angekommen, nahm Jon gleich Michelle in die Arme und tröstete sie. Genau das konnte diese jetzt gebrauchen.
Da Bruce nicht von Noras Seite wich, nahm er erstmal Urlaub. Er war von Morgen bis spät Abend bei ihr. Und hoffte so sehr, das sie endlich aufwachen würde.
Auch Michelle und Angela besuchten sie jeden Tag.
 „Das hat sie einfach nicht verdient. Sie ist so ein guter Mensch. Ich hoffe, dass dieser Mistkerl in der Hölle schmort“, sagte Angela. Michelle und sie besuchten Nora gerade wieder. „Sie wird das überstehen. Denn sie ist eine Kämpferin“, antwortete Michelle. „Das hoffe ich sehr“, sagte Angela. „Sag mal was passiert denn jetzt eigentlich mit deinen Mann? Er muss doch beerdigt werden“, wurde sie dann gefragt. „Darum kümmert sich die Stadt. Ich habe ihnen gesagt, dass ich damit nichts zu tun haben will“, antwortete sie. „Und seine Sachen?“, fragte Michelle noch mal nach. „Die sind auf dem Müll gelandet. Ich habe die Wohnung gekündigt. Die paar Sachen von mir, sind in einem Lagerhaus. Bis ich was Eigenes gefunden habe, bleiben sie dort erst mal“. „Für dich fängt jetzt ein neues Leben an“. „Ich könnte es genießen, wenn Nora gesund und munter wäre“, sagte Angela traurig. „Du magst sie“. „Sie ist ein toller Mensch und hat mir geholfen. Obwohl sie mich nicht mal kannte“. „Kannst du dich noch erinnern, als wir zusammen im Tresor festgesessen haben? Wir hatten solche Angst. Sie hat uns beruhigt. Dieses Erlebnis hat und drei zusammen gebracht. Und aus uns neue Freundinnen gemacht. Es hat uns auch irgendwie zusammen geschweißt“, sagte Michelle. „Ja das hat es“, antwortete Angela.
10 Tage später
Der Arzt holte Nora aus dem künstlichen Koma. Und wartete darauf dass sie alleine atmete. Was sie dann auch tat. Kurz darauf wachte Nora auf. Sie sah sich um und geriet sofort in Panik. Die Krankenschwester und er Arzt versuchten sie zu beruhigen. Hatten aber damit keinen Erfolg.
Bruce der gerade von zu Hause kam, lief auf dem Flur den Arzt in die Arme. An seinen Gesichtsausdruck konnte er sehen, dass irgendwas nicht stimmte. „Was ist los?“, fragte er besorgt nach. „Sie ist wach, und schlägt um sich. Wir können sie einfach nicht beruhigen“, antwortete dieser. Er griff zur Seite und gab Bruce ein paar Sachen. „Ziehen sie die Sachen schnell an. Und dann kommen sie bitte mit mir. Wir brauchen sie“, fügte er noch hinzu. Das ließ Bruce nicht zweimal sagen.
Nachdem er sich umgezogen hatte, folgte er dem Doc zu Nora. Die immer noch dabei war, um sich zu schlagen. „Nora Schatz, ganz ruhig. Du musst dich beruhigen. Ich bin ja hier“, sprach Bruce auf sie ein. Als Nora ihn sah, wurde sie langsam wieder ruhiger. Und schlug nicht mehr um sich. Vorsichtig entfernte der Doc daraufhin, den Schlauch aus ihren Mund. Dabei ließ er die Anzeige, der Geräte nicht einen Moment aus den Augen. So konnte er ihre Werte beobachten. Er konnte sehen, dass Nora alleine atmete. Worüber er erleichtert war. „So ist es gut“, sagte er dann zu Nora und checkte sie noch mal durch. Als er die Untersuchungen beendet hatte, ließ er Bruce und Nora alleine.
„Wie fühlst du dich?“, fragte Bruce sie, kaum das sie alleine waren. „Es geht“, antwortete Nora leise. Das Sprechen fiel ihr noch sehr schwer. Ihr tat der Hals weh. Sie brauchte einen Moment um sich zu fangen. „Du hast mich ganz schön erschreckt“, sagte Bruce dann zu ihr. „Was-was ist passiert?“, wollte sie von ihm wissen. Sie konnte sich im Moment an nichts erinnern. Was sie hier her gebracht hatte. „Kannst du dich nicht erinnern?“, fragte Bruce sie. Nora überlegte kurz und antwortete  „Ich habe Angelas Mann behandelt“, dann brach sie ab. Sie hatte immer noch Probleme mit dem sprechen. „Er hat mich geschlagen. Ich ging zu Boden“, erzählte sie weiter. Musste dann aber überlegen, was danach geschehen war. „Was passierte dann?“, wollte Bruce wissen. „Sie griffen diese beiden Cops an. Eine Waffe fiel zu Boden. Ich stand auf und wollte schnell weglaufen“, antwortete Nora. Sie brauchte ein paar Sekunden um weiter sprechen zu können. „Ich war schon an der Tür. Plötzlich hatte ich Schmerzen im Rücken. Dann wurde alles dunkel“. „Er hat dir in den Rücken geschossen“, erklärte Bruce ihr vorsichtig. Doch als Nora das hörte, geriet sie wieder in Panik. „Ich muss hier weg“, sagte sie und versuchte dabei aufzustehen. Sie wollte sich die Kabel abreißen. Die sich an ihrem Körper befanden. Zum Glück reagierte Bruce schnell und hinderte sie daran. Nebenbei beruhigte er Nora. „Bist du verrückt geworden, du bleibst schön hier“. „er wird mich umbringen, wenn er hört, dass ich am Leben bin. Oh mein Gott, Angela“, antwortete sie verzweifelt. „Er ist Tod“, sagte Bruce schnell. Nora hielt sofort inne, als sie das hörte. Sie sah Bruce dann mit großen Augen an. „Tod?“, fragte sie. „Ja! Er wollte auf einen der Polizisten schießen. Da wurde er getötet“, antwortete Bruce. Diese Nachricht musste sie erst mal verdauen. „Wie lange war ich weg?“, wollte sie dann wissen. „Mehr als 10 Tage“, antwortete Bruce. „Solange?“, erwiderte Nora erstaunt. „Du hast mich zu Tode erschreckt. Tue das ja nie wieder. Ich brauche dich in meinem Leben“, sagte Bruce plötzlich. Er beugte sich dann runter zu Nora und gab ihr einen langen Kuss. „Ich hatte nicht vor, das zu wiederholen“, meinte sie hinter her nur. „Und du bist wirklich okay?“, fragte Bruce sie noch mal. Nora nickte und antwortete, „Ja halbwegs. Gib mir mal das Krankenblatt“. Sie deutet dabei zum ende ihren Bettes hin. Wo ihr Krankenbericht hing. Ohne zu zögern, holte Bruce ihr die Unterlagen. Die sich Nora  ansah. „Und?“, fragte er neugierig nach. „Alles okay Die Werte sind alle im Normalbereich. Ich bin bald wieder auf den Beinen“, antwortete sie. Und gab Bruce die Unterlagen zurück. Die er wieder am Ende des Betts zurück hängte.
Michelle und Angela waren so glücklich als sie Nora wach antrafen. Leider dürften sie nur einen Moment zu ihr. „Es ist gut, dich wieder wach zu sehen“, sagte Angela. „Ich habe schon gehört, dass er Tod ist“, antwortete Nora. „Der Scheißkerl, hat nichts anderes verdient. Ich bin so froh, dass du am Leben bist“, erwiderte Angela. „Das bin ich auch“, sagte Nora und sah zu Michelle. „Wie lange musst du denn hier noch auf der Intensivstation bleiben?“, wollte diese wissen. „Ein zwei Tage. Was ist mit dir? Geht’s dir gut?“, fragte Nora zurück. „Ja, ich werden Jon heiraten“, antwortete Michelle. Mit so einer Nachricht hatte Nora nicht gerechnet. Daher sah sie Michelle erstaunt an. „Er ist der richtige“, meinte diese noch. Ihr war Noras Blick nicht entgangen.“Okay“, antwortete sie nur. Eigentlich wollte sie noch etwas nachhacken. Kam aber nicht dazu, da Bruce wieder den Raum betrat. Er hatte die drei Frauen kurz alleine gelassen.
Von Tag zu Tag machte Nora große Fortschritte. An ihrer Seite war immer Bruce. Der ihr bei allem half. Auch als Nora das erste Mal aufstehen dürfte, war er da. „Ganz vorsichtig, okay“. „Keine Angst ich laufe dir schon nicht davon“, scherzte Nora. Bruce sah sie an und meinte nur „ich liebe deinen Humor“. „Vielen Dank“, sagte Nora frech und grinste ihn frech an.
Sie liefen vorsichtig den Flur lang. „Ich soll dich fragen, ob du in 3 Wochen wieder auf den Beinen bist? Michelle will dich unbedingt, bei der Hochzeit dabei haben“, unterbrach Bruce das schweigen. „Sie heiratet also doch“, antwortete Nora. Ihre Antwort verwirrte Bruce etwas. „Ja das tut sie. Sonst hätte sie wohl kaum Jons Antrag angenommen. Sie wollte dich selbst fragen. Aber sie muss noch so viel erledigen“. „Sag ihr, ich versuche es“. „Soll ich dich begleiten?“, fragte Bruce sie. „Darauf bestehe ich“, antwortete sie und grinste ihn wieder an.
Am Ende des Flurs angekommen, drehten sie wieder beide um und Bruce brachte Nora zurück. Sie hatte für heute genug geleistet. Und er wollte auch nicht, dass sie sich überanstrengte.
Am Abend schaute Angela noch bei Nora vorbei. Sie erzählte ihr von der neuen Wohnung und den neuen Job. „Hey das ist ja super. Ich freue mich für dich“, sagte Nora hinter her. „Vielen Dank. Wie kann ich dir nur für alles danken? Du hast so viel für mich getan“, antwortete Angela. „Hast du schon. Deine Freundschaft ist mir sehr viel wert. Sag mal weißt du was mit Michelle los ist? Warum heiratet sie Jon jetzt doch?“, wollte Nora wissen. „Keine Ahnung. Mir ist aufgefallen, dass sie Bobby aus dem Weg geht. Und ihm immer so böse ansieht“. „Da muss irgendwas passiert sein“. „Ich wüsste zu gerne was“, antwortete Angela. „Wenn ich nur auf den Beinen wäre, dann würde ich das herausfinden“, sagte Nora. „Du kennst sie doch. Wenn sie sich was in dem Kopf gesetzt hat, bleibt sie auch dabei“. „Gehst du hin?“, wollte Nora  von Angela wissen. „Ja sie hat mich eingeladen. Und ich wollte sie nicht enttäuschen“. „Ich werde auch hingehen. Aber ein gutes Gefühl habe ich dabei nicht“, meinte Nora. „Wie meinst du das?“, fragte Angela neugierig nach. „Ist nur so eine Vorahnung. Ich kann es nicht beschreiben“, antwortete Nora. „Dann hoffe ich mal, dass du dich irrst. Wird Bruce dich begleiten?“. „Ja, tut er. Wenn du willst, dann kannst du mit uns mitkommen. So fühlst du dich nicht so alleine“. „Das wäre echt nett. Ich kenne ja da keinen“, antwortete Angela. Sie war erleichtert, dass Nora ihr so entgegen kam. „Das tun wir gerne“, sagte diese nur.
Da Michelle so viel um die Ohren hatte, konnte sie Nora im Krankenhaus nicht besuchen. Aber sie rief sie ab und zu an. Leider konnte Nora nie richtig mit ihr reden. Da Bruce mit im Raum war. Und sie wollte nicht, das er was mitbekam.
Zwei Tage vor der Hochzeit, wurde Nora aus dem Krankenhaus entlassen. Nicht nur sie war darüber froh. Auch Bruce ging es so. Er holte Nora ab und brachte sie dann nach Hause. „Wenn du willst, dann bleibe ich über Nacht. Falls doch was sein sollte“, sagte er am Abend zu Nora. „Nein, das musst du nicht. Mir geht’s gut“, antwortete sie.  „Ein Wort und ich bleiben gerne“, neckte er sie ein wenig. „Musst du nicht. Ich werde mich gleich auf die Couch werfen und etwas Fernsehen schauen. Es läuft bestimmt irgendwo ein guter Film. Den ich mir ansehen kann“. „Okay“, sagte Bruce und ging.
Kurz vor 21 Uhr 30 rief er noch mal an und erkundigte sich, ob es Nora gut gehen würde. Die Sorge um sie, ließ ihn nicht zur Ruhe kommen. Doch als er hörte, dass es ihr gut ginge, wünschte er ihr eine gute Nacht und legte wieder auf.
Etwas erstaunt war Nora schon, als Michelle ihr am nächsten Morgen einen Besuch abstattet. „Tut mir leid, dass ich mich so Rah gemacht habe. Aber ich hatte einfach zu viel zu tun. Ich wollte, dass morgen alles perfekt ist, für die Hochzeit“, fing Michelle an zu reden, nachdem sie mit Nora saß. „Was ist los?“, wollte diese von ihr wissen. Michelle verstand die Frage nicht und sah ihre Freundin verwirrt an. „Was meinst du?“, fragte sie daher zurück. „Du wolltest mit Bobby reden. Das meine ich“, sagte Nora darauf. „Wie kommst du denn jetzt auf Bobby?“, hackte Michelle nach. „Das weißt du ganz genau. Was ist zwischen euch vorgefallen?“. „Nichts“ „Aber du hattest Zweifel, was die Hochzeit, mit Jon  anging. Und dann stürzt du dich auf einmal, voll auf die Hochzeitsvorbereitungen. Rede mit mir. Was ist zwischen Bobby und dir vorgefallen?“. „Da ist nichts. Ich habe eingesehen, dass Jon besser zu mir passt“, antwortete Michelle. „Und warum hast du dann mit Bobby geschlafen?“, fragte Nora. „Das war ein Fehler. Der nie wieder vorkommt“. „Jetzt weiß ich 100%, das was vorgefallen ist“, sprach Nora, und sah Michelle in die Augen. Was die wiederum nervös machte. „Höre auf mich so anzustarren“, sagte sie. „Nicht bevor du mir gesagt hast, was los ist“. „Er ist und bleibt ein Frauenheld. Und mehr habe ich dazu nicht zu sagen“, warf Michelle ihr an dem Kopf. „Frauenheld?“. „Ja. Ich war für ihm nur ein One-Night-Stand, mehr nicht“. Man ich war ja so dumm, weil ich auf ihn herein gefallen bin“. „Was redest du denn da?“, fragte Nora sie. „Ich habe ihn mit einer Blondine gesehen. Die hingen förmig an ihm. Und er hat sich das gefallen lassen. Er ist in meinen Augen ein Schwein. Da sind wir ohne ihn, besser dran. Bei Jon haben wir ein zu Hause. Er wird sich gut um uns kümmern“, antwortete Michelle. Nora bekam auf einmal große Augen. Ihr gingen die letzten Sätze nicht aus dem Kopf. „Bobby ist der Vater deinen Kindes?“, fragte sie schließlich. Von dieser Frage war Michelle erst mal geschockt.  „Was redest du denn da?“, wollte diese wissen. „Du hast das eben gesagt. Michelle ich frage dich das nur einmal. Und ich will die Wahrheit hören. Ist Bobby der Vater?“. Als Michelle nichts darauf antwortete. Hatte Nora ihre Antwort. Und das haute sie erst mal um. „Du musst die Hochzeit absagen. So kannst du nicht heiraten. Das ist weder Jon noch Bobby gegenüber fair“, machte sie Michelle klar. „Halte dich da raus, das geht dich nichts an“, antwortete diese nur. „Was glaubst du wird passieren, wenn die beiden dahinter kommen? Dann gibt es eine Katastrophe. Jon freut sich so auf das Baby“. „Er wird uns verlassen, wenn er die Wahrheit kennt“, sagte Michelle. „Das weißt du nicht. Du musst das mit Jon klären, bevor ihr heiratet. Und auch Bobby sollte davon erfahren“, antwortete Nora. „Auf keinen Fall, rede ich mit Bobby. Dieser Mann wird nicht in die Nähe meines Kinds kommen. Ich muss mein Kind vor diesen Weiberheld, beschützen“. „Woher willst du wissen, dass etwas mit der Blondine gelaufen ist? Man sollte nie vorher ein Urteil fällen, bevor man nicht alle Fakten kennt. Du musst mit Bobby reden. Es ist auch sein Kind“, versuchte Nora auf sie einzureden. „Du wirst doch nichts sagen?“. „Nein, das werde ich nicht. Das geht nur Jon, Bobby und dich was an“, sagte Nora. „Ich danke dir“, antwortete Michelle und ging wieder.
In den nächsten Stunden wartete Nora auf einen Anruf von Michelle. Doch die meldete sich nicht. Und auch am Tag der Hochzeit, kam kein Anruf. Sie war so auf das Telefon fixiert, das sie nicht mitbekam wie Bruce auf einmal vor ihr stand. „Du bist ja noch gar nicht umgezogen“, sagte dieser. Als Nora seine Stimme hörte, zuckte sie kurz  zusammen und sah ihn dann erstaunt an. „Findet die Hochzeit statt?“, wollte sie von ihm wissen. Verwirrt sah Bruce sie darauf hin an. „Ja klar. Die anderen warten schon auf uns“, antwortete er. Jetzt war Nora die verwirrt war. Sie stand schnell auf und ging sich umziehen. Denn Bruce machte ihr etwas Druck. Er wollte auf keinen Fall zu spät kommen.
Da sie noch Angela abholten. Fuhr Bruce wenig später etwas schneller.

Schließlich kamen sie in der Kirche an. Nora machte sich gleich auf die Suche nach Michelle. Sie wollte noch mal mit ihr reden. Doch egal was sie auch unternahm, sie schaffte es nicht. Daher blieb ihr nichts anderes übrig, als sich schon mal hinzusetzten. Sie hatten einen Platz ganz hinten. Angela die neben ihr saß, bemerkte sofort dass irgendetwas nicht stimmte. Ihr war Nora Verhalten schon im Auto merkwürdig vorgekommen. Also fragte sie diese danach. „Was ist los?“, sie flüsterte etwas. Denn sie wollte nicht, dass jemand von dem Gespräch mitbekam. „Sie zieht die Hochzeit durch“, flüsterte Nora zurück. „Was meinst du damit?“, fragte Angela sie verwirrt. „Jon ist nicht der Vater des Kindes“, antwortete Nora. Über diese Nachricht, war Angela erst mal geschockt. „Was?“. „Sie war gestern bei mir und dabei kam das heraus“. „Das glaube ich jetzt nicht“, antwortete Angela und schüttelte kurz den Kopf.
Vor den beiden saß eine alte Dame, deren Handtasche offen stand. Dadurch konnte Nora sehen, dass sie einen kleinen Flachmann hatte. Vorsichtig beugte sie sich rüber und holte diesen aus der Tasche. Ohne zu zögern öffnete sie diesen und nahm einen Schluck davon. Angela fiel fast von der Bank, als sie das sah. „Was tust du denn da? Bist du verrückt geworden? Lass das“, ermahnte sie Nora. „Das hier kannst du nur im Alkohol ertragen“, antwortete diese und wollte noch mal einen Schluck nehmen. Jedoch Angela hinderte sie daran. Indem sie versuchte Nora den Flachmann wegzunehmen. „Los her damit“. „Auf keinen Fall. Ich brauche das jetzt, bevor ich noch was Unvernünftiges tue“, antwortete Nora und nahm schnell noch einen kleinen Schluck. Als sie Angelas Gesichtsausdruck sah, hielt sie ihr das Teil ebenfalls hin. Und bot ihr einen Schluck an. Die jedoch schüttelte nur mit dem Kopf.
Plötzlich setzte die Musik ein. Worauf alle aufstanden und zur Tür sahen. Wo kurz darauf die Braut in Raum betrat. Neben Michelle lief ihr Dad. Der sie langsam vor zu dem Altar brachte. Nora versuchte Michelle in die Augen zu sehen. Hatte aber damit keinen Erfolg. Da diese den Blick ihrer Freundin mied.
Jon der vorne stand, konnte seinen Blick nicht von Michelle nehmen. Das Kleid das sie trug, war einfach traumhaft und er konnte es kaum erwarten, dass sie seine Frau werden würde. Neben ihm standen Ponch und Bruce. Er hatte die beiden gebeten, seine Trauzeugen zu sein.
Nachdem Michelle und ihr Dad vorne angekommen waren, über gab er sie an Jon und setzte sich zu seiner Frau. Auch die anderen Gäste nahmen wieder Platz und konzentrierten sich auf das Brautpaar.
Der Pfarrer begann sofort mit der Zeremonie. Zuerst hielt er einen langen Vortrag über die Ehe und die Pflichten. Bevor er Jon dann fragte. Ob er Michelle zur Frau haben will. „Ohne zu zögern antwortete Jon mit „Ja“. Danach wendete der Pfarrer sich an Michelle und stellte ihr die gleiche Frage.
Hinten in der letzten Reihe, genehmigte sich Nora noch mal schnell einen Schluck Alkohol. Angela versuchte sie davon abzuhalten. Sie hatte Angst, dass jemand etwas merken würde. „Pack die Flasche weg. Du bringst uns noch in Schwierigkeiten“, flüsterte sie. „Ach quatsch“, antwortete Nora und wollte noch mal einen Schluck nehmen.
Jedoch kam sie nicht dazu. Denn auf einmal flog die Tür zur Kirche auf und krachte an die Wand. Alle im Raum, bekamen deswegen so ein Schreck, dass sie sich umdrehten und zur Tür sahen. Auch Nora zuckte vor Schreck zusammen und schaute dann zur Tür. Wo sie einen Mann erblickte.
Dort stand Bobby und alle Augen waren auf ihm gerichtet. „Du kannst ihn nicht heiraten“, rief dieser plötzlich.
„Jetzt wird es spannend“, sagte Nora als sie das hörte und grinste dann. „Bist du wohl still“, ermahnte Angela sie. Nora drehte auf einmal ihren Kopf zur Seite und sah zu Michelle. Die wie erstarrt da stand und Bobby ansah.
„Was ist hier los?“, fragte Jon sie plötzlich. Er konnte nicht verstehen, warum Bobby seine Hochzeit gestört hatte. Michelle stand einfach nur da und war in Panik. Sie konnte nicht glauben, dass Bobby hier aufgetaucht war.
„Sag ihm endlich die Wahrheit“, forderte Bobby sie auf. Jetzt war Jon noch verwirrter. „Michelle, was soll das ganze?“, fragte er sie. Bekam aber keine Antwort, da diese nicht in der Lage war. Etwas zu sagen.
Bobby setzte sie dann in Bewegung und steuerte auf Michelle zu. Als er bei ihr angekommen war wiederholte er seinen Satz. „Du kannst ihn nicht heiraten“. „Bobby was soll das ganze?“. Was tust du da?“, fragte Jon ihn. „Sag ihm, das du mich liebst und nicht ihm“, sagte Bobby zu Michelle. Er wollte sich nicht mit Jon auseinander setzten. Das hier ging nur Michelle und ihm was an. Als Jon das hörte, war er schockiert. „Was?“, fragte er entsetzt und sah dabei Michelle an. „Bitte heirate ihn nicht“, flehte Bobby sie an. Seine Stimme klang dabei etwas zu laut. So dass Michelle zusammen zuckte. Sie stand einfach nur da und war wie erstarrt, wegen dem was hier gerade passierte. Doch dann riss sie sich auf einmal zusammen und wendete sich an Jon. „Ich habe mit Bobby geschlafen, als wir diese Kriese hatten“, beichtete sie ihm. Für Jon brach eine Welt zusammen, als er davon erfuhr. „Was?“, fragte er wütend. „Es ist einfach passiert“, antwortete Michelle. „Und es ist nicht zu ende“, fügte Bobby hinzu. Jetzt war Jon erst recht sauer. „Wie konntest du nur?“, schrie er Michelle an. Die sofort einen Schritt von Jon wich. Sein Blick und seine Haltung machten ihr Angst. Noch nie hatte sie ihn so erlebt. So wütend und böse. „Das sagt der richtige. Du warst es doch, der immer wieder zu seiner Ex nachgerannt ist. Obwohl da ein wunderschöne Frau auf dich gewartet hat. Du hast Michelle gar nicht verdient. Bzw. sie nie zu schätzen gewusst“, mischte Bobby sich ein.  Er sah wieder Michelle an. „Ich liebe dich, über alles. Komm mit mir“, er reichte ihr dann die Hand. „Los Bobby verschwinde von hier“, drohte Jon ihm. „Es ist auch mein Kind. Ich will euch beide bei mir haben“, sagte Bobby. Abwechselnd sah Michelle zu ihm und Jon. Sie war so durcheinander. Und sie fühlte sich in der Zwickmühle. „Es tut mir leid Jon, aber ich kann dich nicht heiraten“, sagte sie schließlich und griff nach Bobbys Hand. Zusammen mit ihm rannte sie dann aus der Kirche.
Die Leute auf ihren Sätzen fingen sofort an zu tuscheln, als sie das sahen. Viele fragten sich, was hier eben geschehen war. Und was Bobbys Auftritt zu bedeuten hatte.
Geschockt musste Jon mit ansehen, wie Bobby und Michelle davon liefen. Alles hier war zu viel für ihn. Daher setzte er sich erst mal. Ponch und Bruce waren sofort zu stelle. Den beiden ging es nicht anders. Sie sprachen kurz mit Jon; und Ponch brachte ihn dann weg. Sie hielten das für die beste Lösung.
Um das Chaos zu beenden, stellte Bruce sich vorne hin und sprach mit den Leuten. „Bitte beruhigen sie sich doch. Ich weiß sie sind alle etwas verwirrt, das geht uns alle so. Aber leider muss ich ihnen mittteilen, das die Hochzeit von Jon Baker und Michelle abgesagt ist. Es tut mir leid, dass sie umsonst hergekommen sind. Ich weiß sie hatten sich so auf die Hochzeit gefreut“, mit den letzten Satz wollte Bruce das ganze beenden. Änderte dann jedoch seine Meinung. Er drehte sich wieder zu den Leuten um und sprach weiter. „Sie sind wegen einer Hochzeit hergekommen, also sollen sie diese auch bekommen“.
Die Leute fingen wieder an zu reden, nachdem sie das gehört hatten. Bruce sah nach hinten in die letzte Reihe. Wo Nora saß. „Nora Schatz würdest du mich heiraten?“, fragte er sie dann.
Den schluck Alkohol den Nora eben zu sich genommen hatte, spuckte sie sofort wieder aus. Als sie das hörte. Einiges davon bekam sogar Angela ab. Die deswegen „igitt“ sagte.
„Ja sag man Nelson bist du verrückt geworden?“, rief Nora durch die ganze Kirche. „Oh ja, verrückt nach dir. Komm schon Schatz, worauf warten wir noch? Wir lieben uns doch. Dann können wir auch heiraten“, antwortete Bruce und kam auf Nora zu. Die war immer noch durcheinander, wegen dem was hier gerade ablief.
Nachdem Bruce bei ihr angekommen war, griff er nach Noras Hand. Er half ihr beim aufstehen und ging mit ihr nach vorne zum Pfarrer. Angela nahm ihr schnell noch den Flachmann weg.
„Los fangen sie an“, befahl Bruce den Pfarrer dann. Er und Nora standen jetzt direkt vor ihm. „Aber das geht nicht“, antwortete der Pfarrer. „Entweder sie trauen uns jetzt, oder ich lasse sie auf der Stelle verhaften. Ich liebe diese Frau hier und will das sie meine Frau wird“, drohte Bruce ihm darauf. Er sprach aber so, das nur der Pfarrer es hören konnte. Der bekam Angst vor Bruce und begann daher sofort mit der Trauung. Als alles vorbei war, suchte er schnell das weite.
Zusammen mit den vielen Leuten verließen Bruce und Nora dann die Kirche. Sie luden alle zum feiern ein. Das waren sie den Leuten, nachdem heutigen Tag, schuldig.
Angela und Nora haben später die Gelegenheit etwas zu reden. „Verheiratet?“, sagte Angela erstaun. „Oh ja“, antwortete Nora. „Das war heute ein verrückter Tag. Eigentlich sollte Michelle heiraten. Doch am Ende bekam sie kalte Füße und ist mit ihrem Bobby durchgebrannt. Kurz darauf Standes du auf einmal vor dem Altar, und nun bist du verheiratet. So viel Spaß hat eich schon lange nicht mehr“, sagte Angela und fing an zu lachen. Nora lachte mit ihr, denn sie fand das ganze genau so lustig.
Sie hätten noch weitergelacht, wenn Bruce und ein Kollege nicht aufgetaucht wären. „Da bist du ja. Ich wollte dir einen Kollegen vorstellen. Das ist Bear“, sagte Bruce zu Angela. Und machte sie mit Bear bekannt. „Wir kennen uns schon. Er hat neben uns in der Kirche gesessen“, antwortete Angela. „Ja das stimmt. Würden sie gerne mit mir tanzen?“, fragte dieser sie und reichte ihr dabei die Hand. Angela fühlte sich geschmeichelt und wurde ein bisschen rot im Gesicht. Sie betete nur darum, dass niemand es sah. Diesen Bear, fand sie wirklich echt niedlich. Und sie konnte es kaum glauben, das er jetzt mit ihr tanzen wollte. Sie griff nach seiner Hand, nickte und begleitete ihn nach drin.
Sofort nahm Bruce seine Nora in die Arme, als sie alleine waren. „Und wie fühlst du dich, Mrs. Nelson?“, fragte er sie dann. „Eigenartig. Aber auf eine gute Art“, antwortete diese. „Dann bereust du nicht, meine Frau geworden zu sein?“. „Auf keinen Fall. Ich war erst mal sprachlos, als du mich da in der Kirche, vor allen Leuten gebeten hast, dein Frau zu werden. Damit hatte ich nur gar nicht gerechnet. Bereuen tue ich diesen Schritt aber nicht, denn ich liebe dich über alles“, antwortete Nora. Irgendwie war Bruce erleichtert, das zu hören. „Ich liebe dich“, sagte er nur. „Ich dich auch“, antwortete Nora und küsste ihn sehr lange.
Leider war es dann mit der Zweisamkeit vorbei. Ihre Gäste verlangten nach den beiden. Daher gingen sie zurück, zum Fest.
Gefeiert wurde bis zum nächsten Tag.
Zwei Tage später besuchten Angela und Nora ihre Freundin Michelle zu Hause. Zusammen machten sie es sich auf der Terrasse bequem. „Wo hast du Bobby gelassen?“, wollte Nora gleich wissen und musste dabei grinsen. „Wie geht es dir?“, fragte Angela. „Gut“, antwortete Michelle. „Warum hast du in der Kirche auf einmal deine Meinung geändert?“, wurde sie von Nora gefragt. Angela und sie waren so neugierig, das sie es nicht länger ausgehalten hatten. Nur deswegen besuchten sie Michelle. „Das geht uns nichts an“, haute Angela plötzlich raus. Sie hatte kalte Füße bekommen und wollte wieder gehen. „Komm schon, du bist doch genau so neugierig. Woher wusste Bobby das mit dem Baby? Ich habe nichts gesagt. Nicht mal Bruce“, sagte Nora. „Bobby tauchte bei mir auf. Einen Tag vor der Hochzeit. Er wollte wissen, was mit mir los sei. Irgendwie gerieten wir ins streiten. Dabei kam heraus, dass diese Frau nur seine Cousine war. Na ja und er ahnte irgendwie, das es sein Kind war“, brach Michelle ihr schweigen. „Und dennoch wolltest du Jon heiraten“, erwiderte Nora. „Ja! Ich wollte ihn einfach nicht weh tun“, antwortete Michelle. Bei dieser Antwort, waren Angela und Nora erst mal perplex. „Manchmal lässt sich das aber nicht vermeiden“, sagte Angela. „Ich muss  immer noch an Bobbys Auftritt denken. Der Mann weiß was er will“, meinte Nora darauf hin. Und grinste dann. „Das liegt offenbar in der Familie“, haute Angela plötzlich raus. „Habe ich was verpasst?“, fragte Michelle verwirrt nach. Sie wusste nicht, was Angela ihr damit sagen wollte. „Ihr wart kaum aus der Kirche. Da hat Bruce Nora vor allen Leuten einen Antrag gemacht. Und dann haben die beiden geheiratet“, klärte Angela sie auf. „Was?“, rief Michelle erstaunt. Dabei sah sie Nora mit großen Augen an. „Was denn? Ich liebe den kleinen über alles. Außerdem konnte ich nicht nein sagen“, antwortete diese grinsend. „Dann kann man wohl gratulieren“, sagte Michelle darauf. „Angela hat einen Kerl kennengelernt und mit ihm den ganzen Abend verbracht“, haute Nora auf einmal raus. Sie streckte dieser dann die Zunge kurz raus. „Er macht einen netten Eindruck“, sagte Angela, als sie Michelles Blick sah. „Hat er einen Namen?“, fragte diese sie. „Bear“, antwortete Angela. „Redest du von Barry Baricza?“, wollte Michelle wissen. Dieses Mal nickte Angela nur. „Sie steht total auf den Kerl“, mischte Nora sich ein. „Lass das okay“, ermahnte diese nur. „Hast du eigentlich mit Jon nochmal geredet?“, fragte Nora und sah dabei Michelle an. „Ja ich war heute Morgen bei ihm“. „Und?“. „Er will mich nie wiedersehen. Was ich ihn nicht verübeln kann. Das ich fremdgegangen bin, hat ihn sehr mitgenommen. Aber als er erfuhr, dass Bobby der Vater meines Kindes ist, war er am Boden zerstört. Er hasst mich jetzt“. „Das wird vergehen. Du hast am Ende das richtige getan. Wenn du Jon geheiratet hättest, wäre das ein Fehler gewesen. und wie geht es mir dir und Bobby weiter?“, fragte Nora. „Wir wollen alles tun, das es unserem Baby an nichts mangeln wird. Er will mit mir zusammen sein“. „Ich freue mich für dich“, sagte Angela darauf. „Vielen Dank“, antwortete Michelle. „Ihr bekommt das schon hin. Er liebt dich und das ist doch das wichtigste“, sagte Nora. „Ja das ist es“, antwortete Michelle und musste dann lächeln. „Und Angela wirst du diesen Bear wiedersehen?“, fragte Nora. „Das geht dich gar nichts an“, antwortete sie. „Sie wird ihn wiedersehen“, sagte Nora frech. „Lass sie in Ruhe“, sagte Michelle darauf. „Hey ich freu mich eben für sie. Du bist ein toller Mensch und hast nur das Beste verdient. Nicht alle Männer sind böse. Was ich damit sagen will, ist das du es ruhig mal riskieren kannst. Dich wieder zu öffnen“, von diesen worten war Angela ein bisschen gerührt. „Das ist nicht so einfach“, antwortete sie. „Du bekommst das hin. Ich kenne Bear und du kannst ihn vertrauen. Wenn irgendwas sein sollte, kannst du immer zu uns kommen“, sagte Nora. Ein nicken war alles was Angela raus brach. „Und Nora wann geht es in die Flitterwochen?“, fragte Michelle sie. „Vorläufig gar nicht. Ich bin noch krankgeschrieben, und Bruce bekommt kein Urlaub. Sie sind bei der CHP unterbesetzt. Aber wir holen das nach. Das hat mir mein Mann versprochen“. Sie und Angela mussten Michelle alles von der Hochzeit und der Feier danach erzählen. Die konnte es immer noch nicht glauben, dass Nora ihren Bruce geheiratet hatte.
Bei er CHP.
Ponch und Bruce sprachen kurz miteinander und gingen sich hinter umziehen. Das Bruce verheirate war, bekam auch Grossie mit. Und der hatte nichts anderes zu tun, als es den anderen zu erzählen. „Bekommst du das endlich auch mit? Ich war dabei gewesen, genau wie die anderen“, sagte Bear . Die anderen nickten sofort. Worüber Grossie perplex war. „Ich wusste es jedenfalls nicht“, antwortete Grossie beleidigt.
Ganz in der Nähe stand Dana und hatte alles mit angehört. Sie suchte sofort Bruce auf und stellte ihn zu Rede. „Wie konntest du sie heiraten? Das war ein Fehler“. „Sag mal geht’s noch? Ich bin dir keine Rechenschaft schuldig. Ich kann heiraten, wenn ich will Außerdem liebe ich meine Frau“, antwortete Bruce. „Aber du hast was besseres verdient“, sagte Dana. Ihre Antwort machte Bruce langsam sauer. „Halte endlich den Mund. Ich habe dir gesagt, du sollst dich da raus halten“, antwortete er etwas laut. „Das kann ich aber nicht. Du hast die falsche geheiratet. Wir gehören zusammen. Das muss dir doch endlich klar sein“, sagte Dana und wollte Bruce dann berühren. Aber das ließ er nicht zu. Er wich ihr aus und antwortete „bekomme das endlich  in deinen Schädel. Ein uns wird es niemals geben. Ich liebe nur Nora“. „Nein du liebst mich“, behauptete Dana. „Du bist ja krank. Dich könnte ich niemals lieben“, machte Bruce ihr klar. Seine Worte machte Dana jetzt richtig wütend. So dass sie ihre Waffe auf einmal zog und damit Bruce bedrohte. „Wenn ich dich nicht haben kann, dann bekommt dich auch keine andere“, teilte sie ihm mit. Bruce geriet in Panik und sein Herz fing wie verrückt an zu schlagen. Tausend Gedanken schossen ihn durch den Kopf. Er musste was unternehmen. Also riss er sich zusammen. „Nimm die Waffe runter“, forderte er Dana ruhig und leise auf. „Nein“, antwortete diese nur. Sie löste dann die Verriegelung von der Waffe und wollte abdrücken. Jedoch kam sie nicht dazu. Weil plötzlich die Tür auf ging. Die Dana volle Wucht am Rücken traf. Dadurch ließ sie die Waffe fallen. Blitzschnell reagierte Bruce und stürzte sich dann auf Dana. Er kickte die Waffe weg und legte Dana Handschellen an.
Ponch der Dana die Tür an den Rücken geschlagen hatte. Bekam erst mal ein Schreck. Als er jedoch die Waffe auf den Boden fallen sah, half er Bruce bei der Festnahme. „Du bist verhaftet“, teilte er Dana mit. Bruce und er hatten inzwischen die Lage unter Kontrolle. „Lass mich los“, brüllte Dana ihn an. Dabei versuchte sie sich zu befreien. Was ihr aber nicht gelang. „Sie wollte mich umbringen“, sagte Bruce nur. „Du hast nichts anderes verdient“, brüllte Dana wütend. Da sie sich nicht befreien konnte, trat sie um sich. Jedoch hielt Ponch sie in Schacht. „Dafür wird du für immer weggesperrt“, antwortete Ponch und lass ihr dann ihre Rechte vor. „Bring sie weg“, sagte Bruce darauf. Was Ponch auch sofort tat.
Wie verrückt brüllte Dana auf dem Flur herum. Die anderen kamen sofort angelaufen. Als sie Dana in Handschellen sahen. Erzählte Ponch ihnen, was eben geschehen war.
Als Bruce alleine im Raum war, musste er sich erst mal hinsetzen. Zu groß war der Schreck von eben gewesen. Er hatte Dana unterschätzt. Und das würde ihn nicht noch mal passieren.
Es dauerte nicht lange und Ponch war wieder bei ihm. „Alles okay, Bruce?“. Der nickte erst mal nur. Und antwortete dann „danke“. „Sie wurde ins Bezirksgefängnis gebracht und wir dort bleiben, bis ihr der Prozess gemacht wird. Mach dir keine Sorgen. Man wird sie für immer wegsperren“, teilte Ponch ihn mit. „Das hoffe ich, denn ich will sie nicht in Noras und meiner Nähe haben“, antwortete Bruce. „Für versuchten Mord, wird sie lebenslänglich bekommen“. „Ich hätte sie niemals unterschätzen dürfen“. „Zum Glück ist das jetzt vorbei“. „Kein Wort zu Nora, okay. Sie macht sich dann nur Sorgen“, bat Bruce ihn. „Geht klar. Kannst du auf Streife gehen?“. „Ich bin okay. Wann wollte denn Getraer hier sein?“. „Er ist schon da. Und erwartet uns alle bei der Besprechung. Solange Jon weg ist, wird er wieder die CHP leiten. Hast du was von Bobby gehört?“, antwortete Ponch. Bruce schüttelte mit dem Kopf. „Bis jetzt noch nicht. Er wird bestimmt bei Michelle sein. Ich kann immer noch nicht glauben, dass die beiden eine Affäre hatten. Und er der Vater von ihren Baby ist. Als mir Nora das gestern erzählt hat. War ich erst mal geschockt“. „Das hat uns alle umgehauen“. „Wie geht’s Jon?“, fragte Bruce ihn. „Nicht so gut. Er ist erst mal untergestaucht“, antwortete Ponch. „Du machst dir Sorgen um ihn“. „Oh ja, er war ganz schön am Ende, als er alles wusste“. „Jeden würde das aus der Bahn werfen“. „Jon wird das überstehen. Das weiß ich“. „Du hast recht“, bestätigte Bruce ihn. Er stand dann auf und ging mit Ponch zur Besprechung.
Am Nachmittag hatte Bruce endlich Gelegenheit, mit seinen Bruder zu reden. Er saß neben Bobby und hörte sich alles in Ruhe an. Von einigen Sachen war er schockiert. Doch hinter her sah er, wie sehr Bobby in Michelle verliebt war. Daher wünschte er ihm alles Gute.
Am Wochenende lud Michelle Nora, Bruce, Angela und Bear zum essen ein. Sie grillten im Garten und hatten dabei viel Spaß zusammen. „Trinken wir auf eine neue Freundschaft“, schlug Nora nach den essen dann vor und hielt ihr Glas hoch. „Auf die Liebe“, kam es von Michelle. „Und auf die Zukunft“, klinkte Angela sich ein. Die drei Männer nickten nur und stießen  mit den Frauen an.
ENDE